Frohe Ostern wünscht Westfalium! Ostervideos 3/5

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Westfalen – Mit dem Erblühen der Osterglocken wünscht die Natur und mit ihr das Westfalium-Redaktionsteam allen Lesern und Freunden unseres Mediums frohe Ostern!

Osterglocken oder Osterglöckchen, auch gelbe Narzisse, falscher Narzissus, Trompeten-Narzisse, Aprilglocke, Märzglocke, Märzbecher oder Märzenbecher genannt, sind die bekanntesten Pflanzen aus der Gattung der Narzissen (Narcissus) innerhalb der Familie der Amaryllisgewächse.

Frohe Ostern

Osterglocken blühen zur Osterzeit und sind ein Symbol der Wiederauferstehung – Foto Wikimedia/Bernt Fransson

Die Verbindung der gelben Narzisse mit den österlichen Feierlichkeiten ist zurückzuführen auf die Blütezeit im März und April – mit ihnen wünscht die Natur also frohe Ostern. Im Christentum steht die gelbe Narzisse für die Auferstehung. Das Osterfest ist im Christentum das Fest der Auferstehung Jesu Christi – genau so verhält es sich mit der Osterglocke. Mag sie den Rest des Jahres tot geglaubt sein, erblüht sie ungefähr zum Osterfest erneut. Die Osterglocke steht daher als Symbol des ewigen Lebens.

Osterglocken fanden wegen ihrer hautreizenden und giftigen Eigenschaften in der Antike Verwendung als Mittel gegen Hautkrankheiten wie Flechten und Geschwüre. Die spätere Volksmedizin setzte sie (wie die Weiße Narzisse) gegen Erkältungskrankheiten und Keuchhusten sowie als Brechmittel ein. Bei höheren Mengen drohen Lähmungen und Kreislaufzusammenbrüche sowie Hautreizungen, die sogenannte Narzissendermatitis, eine Kontaktdermatitis. Die höchste Konzentration an Giftstoffen befindet sich in der Zwiebel, weshalb ein Verzehr auch tödlich enden kann.

Osterglocken waren ursprünglich nur in Westeuropa und im westlichen Mitteleuropa beheimatet; durch Kultivierung sind sie als Gartenpflanze überall in den gemäßigten Zonen anzutreffen. Die gelben Narzissen gedeihen meist an sonnigen bis halbschattigen Standorten auf feuchten, kalkarmen und leicht lehmigen Wiesen. Auch an Bachrändern, hellen Wäldern und in Mittelgebirgen ist sie zu finden. Sie wächst als ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 15 bis 30 Zentimetern (Kulturformen können höher sein), Die Wildnarzisse bildet als Überdauerungsorgane Zwiebeln aus. Es sind nur (vier bis sechs) grundständige Laubblätter vorhanden. Vegetativ vermehrt sich die Gelbe Narzisse durch Brutzwiebeln. .

In Deutschland ist die Gelbe Narzisse als Wildpflanze (die von der Kulturform sehr verschieden ist, zum Beispiel sind die Blüten erheblich kleiner) in ihren Beständen stark bedroht und entsprechend streng geschützt. Das Pflücken dieser wilden Narzissen ist daher leider verboten.

Leider können viele traditionelle Osterbräuche wie das Anzünden der „Poskekrüze“ in Attendorn dieses Jahr wegen der Corona-Seuche nicht oder nur in eingeschränkter Form gefeiert werden. Deswegen hier noch ein Video von dem neu gedichteten Lied „Es gibt ein Licht in Dir“, dass die Auferstehung von Jesus Christus feiert:

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Das Lied wurde heute, am Ostersonntag 2021 von Mitgliedern der Katholischen Pfarrgemeinde St. Peter in Waltrop per Videokonferenz zusammen gesungen.

Die Westfalium-Ostervideos:

 

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