Mission Weißer Flamingo: Kulturorte Münsterland

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Münsterland. Viele Kulturorte im Münsterland sind wie die Flamingos im Zwillbrocker Venn: Sie sind besonders, aber auch etwas versteckt. Um das zu ändern, gibt das Kulturbüro Münsterland diesen Einrichtungen im ländlichen Raum nun eine Bühne in Form des neuen Kultur-Podcasts „Mission Weißer Flamingo“. In jeder Folge besucht Kulturbüro-Mitarbeiterin Anna-Ida Almus einen Kulturort der Region, schaut hinter die Kulissen, und spricht mit den Kulturakteuren und Künstlerinnen und Künstlern vor Ort. Wie beeindruckend die Geschichten dieser Orte abseits der Metropolen sind, zeigt jetzt ihre erste Folge über das DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst.

Mission weißer Flamingo

In Folge zwei von „Mission weißer Flamingo“ wird Anna-Ida Almus mit Regionsschreiberin Charlotte Krafft zu hören sein, Foto Münsterland e.V.

„Ich möchte mit meinem Podcast Menschen im Münsterland dazu animieren, die ‚kleine Weltreise ins Ländliche‘ zu wagen und Kulturschätze vor der eigenen Haustüre zu entdecken. Oder wiederzuentdecken“, fasst Anna-Ida Almus ihr Ziel zusammen. „Der Podcast soll neugierig machen und hier und da den letzten Schubs geben, sich von den bekannten Anlaufstellen zu lösen und sich aktiv auf die Suche nach neuen Kulturorten zu machen.“

Als Mitarbeiterin im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) beim Kulturbüro hat sie das Projekt zu ihrem eigenen gemacht, von der Idee, über die Entwicklung bis hin zur Umsetzung. Mit zunächst drei geplanten Folgen stellt Anna-Ida Almus interessante Orte, Menschen und Geschichten rund um die Kultur im ländlichen Raum vor: von Künstlerresidenzen bis zum Ausstellungsort, vom Schloss bis zur Performance-Kunst im Gemüsebeet ist alles dabei.

Im Einsatz für die Kultur: Anna-Ida Almus (2.v.r.) spricht für den Podcast mit Ingke Günther (l.) vom Gießkannenmuseum in Gießen, Foto Michael Jezierny

„Der Podcast wirft ein neues Licht auf die Highlights des Münsterlands als Kulturregion und ermöglicht den akustischen Blick hinter die Kulissen“, sagt Andre Sebastian, Leiter des Kulturbüros Münsterland. „Wir sind jetzt schon sehr gespannt, wie er bei den Hörerinnen und Hörern ankommt. Gerade weil es hier so viele abwechslungsreiche Kultureinrichtungen gibt, hoffen wir natürlich, dass Anna-Ida und der weiße Flamingo noch viele Entdeckungsreisen unternehmen werden.“

Unterstützt wird das Podcast-Projekt vom Bund im Rahmen des Programms „land.schafft – Förderung für kulturelle Freiwilligenprojekte im ländlichen Raum“ der Bundesvereinigung Kultureller Kinder- und Jugendbildung e.V. „Mit der Förderung konnte ich zum Beispiel die technische Ausrüstung anschaffen, also Aufnahmegerät und ein Großmembran-Mikrofon“, erklärt Anna-Ida Almus. „Natürlich war eine Aufnahme während des Corona-Lockdowns erst einmal nicht möglich, weswegen sich das Projekt verzögert hat. Jetzt kann ich endlich wieder Menschen persönlich besuchen, mit ihnen ins Gespräch kommen und ihre spannenden Geschichten dann auch mit einem breiten Publikum teilen.“

Zu hören gibt es den Podcast auf www.muensterland.com/kultur sowie auf den Audio-Plattformen Soundcloud, Spotify und iTunes.

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