Digitale Zukunft: Kinder fit machen

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Digitale Zukunft

Gibt es ein passendes Alter für den Einstieg in die digitale Zukunft? Berlitz bietet Kurse bereits für Kinder ab 7 Jahren an, Foto Pixabay

Die digitale Zukunft rechtzeitig zu verstehen, ist für unsere Kinder enorm wichtig. In Programmierkursen lernen Kinder spielend Websites und Apps zu bauen. Sie bewegen sich weg vom passiven Medienkonsum und haben dabei jede Menge Spaß. Ganz häufig ist es der Medienkonsum der Kinder, der in Familien für Zündstoff sorgt. Sie schauen zu lange fern oder hängen stundenlang vor dem Tablet und Smartphone. Früher wurden Kinder bestraft, indem die Eltern ihnen sagten: „Du darfst nicht raus.“ Seit einigen Jahren ist es umgekehrt: „Du musst raus.“ Doch statt den Medienkonsum zu verbieten und ihn noch reizvoller zu machen, empfehlen immer mehr Bildungsexperten, den Reiz der Kinder an digitalen Medien zu kanalisieren und sogar zu fördern. Eltern müssen erkennen, dass ihre Kinder in einer digitalen Welt aufwachsen und vermehrt mit digitalen Geräten in Berührung kommen.

Doch wie das Interesse der Kinder an digitalen Medien steuern und kanalisieren? „Coding“ heißt das Zauberwort der Stunde. Dabei programmieren Kinder eigene Spiele und Apps und werden spielerisch an die Digitale Zukunft herangeführt. Schon Sechsjährige lernen dabei schnell die Grundlagen einer Programmiersprache und verbessern nebenbei ihre Fähigkeit für selbstorganisiertes Lernen sowie lösungsorientiertes und kreatives Denken. Genau diese Fähigkeiten sind später von großer Bedeutung und wichtige Voraussetzungen für den weiteren Bildungsweg. Egal, ob ein Kind später studiert oder in einem nicht akademischen Beruf tätig ist, viele Jobs werden künftig Coding-Skills verlangen. Die Digitalisierung lässt Studien und Umfragen zufolge in den nächsten 20 Jahren etwa jeden zweiten derzeitigen nichtdigitalen Job verschwinden.

Den größten Wissensdurst und auch die größte Unvoreingenommenheit für das Coding beobachten Kursanbieter bei Kindern im Alter zwischen sieben und 15 Jahren. Solche Angebote liegen im Trend: Immer mehr dieser außerschulischen Kurse, Workshops und Initiativen widmen sich der vorgezogenen Informatikbildung. Einige solcher Kurse finden in den Ferien geballt statt, bei anderen Anbietern wiederum, wie beispielsweise bei Berlitz, ein- bis zweimal wöchentlich über einen Zeitraum von einem Jahr oder länger, um die Kinder grundlegend an das Thema heranzuführen. Nach Angaben von Henning Strahl, der bei dem bundesweit tätigen Bildungsdienstleister für die Codingkurse verantwortlich ist, „verfestigt sich dabei das Gelernte deutlich besser“.

In der Berlitz Digital School lernen Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis 15 Jahren die digitale Zukunft altersgerecht und von Grund auf aktiv kennen. Mit spielerischen Methoden führen Trainer sie in die Logik der Programmiersprachen ein. In kleinen Teams bauen sie Spiele, Websites und Apps und entwickeln so ein Verständnis für technische Zusammenhänge. Sicherheit im Internet steht ebenfalls auf dem Stundenplan. Ziel ist es, die Kinder spielerisch und praxisnah computerfit zu machen. Die Kurse mit maximal zwölf Kindern starten ab Juli und finden vorerst virtuell statt; sobald es neue Lockerungsbestimmungen gibt, ein- bis zweimal wöchentlich im Berlitz Center in Berlin, Dresden, Erfurt, Düsseldorf, Frankfurt, Leipzig und München. Sie sind modular aufgebaut und starten monatlich ab 74 Euro.

Informationen gitbt es unter  www.berlitz.de/digitalschool

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