Beckum: Musik im Alten Pfarrhaus

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Beckum – Das 363. Konzert der „Musik im Alten Pfarrhaus“ am 4. April wird gestaltet von dem Violinvirtuosen  Albrecht Menzel und der Pianistin Magda Amara. Es hieße Eulen nach Athen oder Bier nach München zu tragen, wollte man  Albrecht Menzel, den Gewinner des Paganini Wettbewerb Genua 2015 (und anderer Auszeichnungen) noch groß vorstellen. Bereits mehrfach hat er die Vellerner Hörer mit seiner Musik begeistert.

Albrecht Menzel – Foto: Anne Hornemann

Hört man ihn auf den großen Konzertpodien, wie kürzlich in Göttingen, bei seinem triumphalen Erfolg mit Schumanns Violinkonzert und einer geradezu artistischen Bearbeitung von Schuberts „Erlkönig“ (Heinrich Wilhelm Ernst), einem Bravourstück erster Güte, so glaubt man nicht, einen noch so jungen Virtuosen vor sich zu haben.  Der von der Kritik begeistert gelobte und von und seinen Zuhörern umjubelte Jungstar, der sich selbst stets hinter seine Musik und deren Schöpfer stellt, spielt eine Violine von Antonio Stradivari (1709), eine Leihgabe der Deutschen Stiftung Musikleben Hamburg.

Pianistin Magda Amara – Foto: Andrej Grilc

Die Pianistin Magda Amara, 1984 in Moskau geboren,  studierte dort am Staatlichen Tschaikowski-Konservatorium in der Klasse von Sergej Dorensky. Sie vervollständigte ihre Studien in Wien bei Stefan Vladar an der Universität für Musik und darstellende Kunst und ist Preisträgerin vieler nationaler und internationaler Wettbewerbe, wie des ersten Preises der Klavierwettbewerbe Jeunesses Musicales und Ennio Porriono, sowie des dritten Preises des Internationalen Klavierwettbewerbs Vladimir Horowitz.Als Solistin und als Kammermusikpartnerinnen ist die Pianistin Magda Amara Gast renommierter Konzerthäuser wie dem Musikverein und Konzerthaus Wien, dem Theater an der Wien, dem Mozarteum Salzburg, dem Concertgebouw Amsterdam,   der Laeiszhalle Hamburg, dem Festspielhaus Baden-Baden oder   der Tonhalle Zürich sowie in Konzerthäuser in Russland und den USA.

Das stilistisch weit umspannende Programm mit Werken von Bach über Paganini, Tschaikowski, Brahms bis Alfred Schnittke führt die Hörer durch die Musikgeschichte von vier Jahrhunderten. Einer der Höhepunkte des Abends wird das oben erwähnte Violinsolo von Heinrich Wilhelm Ernst (1814-1865) sein.

Konzertbeginn 20 Uhr – Einlass 19:30 Uhr

Eintritt: 20 Euro

 


 

 


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