Goosen liest auf der Nottbecker Bühne

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Oelde-Stromberg – Am Mittwoch, dem 27. Februar, präsentiert Erfolgsautor und Kabarettist Frank Goosen im Torhaussaal von Haus Nottbeck einen Querschnitt durch das journalistische und literarische Schaffen von Wolfgang Welt (1952-2016). Die Lesung findet im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung des Museums für Westfälische Literatur statt, welche sich dem Leben und Schaffen des  gebürtigen Bochumers Welt widmet. Los geht es um 19.30 Uhr. Noch sind Karten erhältlich.

Frank Goosen – Foto: Ira Schwindt

Seit Mitte März ist im Museum für Westfälische Literatur die Ausstellung „Aber ich schrieb mich verrückt“ zu sehen, die sich dem spannungsreichen Leben Wolfgang Welts verschrieben hat. Welt gehörte ohne Fragen zu den interessantesten, weil authentischsten Stimmen, die die Popliteratur der Achtzigerjahre hervorgebracht hat. Trotz der spät veröffentlichten Werksammlung „Buddy Holly auf der Wilhelmshöhe“ (2006) im Suhrkamp Verlag blieb der Autor sein Leben lang eine Randfigur des literarischen Betriebs. Vielleicht, weil sein Fokus trotz aller Begeisterung für Popmusik und Populärkultur immer wieder auf die Menschen und das Leben im Ruhrgebiet rückte. Welt verbrachte fast sein gesamtes Leben in Bochum und schildert das städtische „Nightlife“ und die sich darin tummelnden Figuren mit lakonischer Direktheit.

Frank Goosen – Foto: Ira Schwindt

Am 27. Februar wird es Besuchern des Kulturguts noch leichter fallen, sich mit der einzigartigen Schreibweise von Wolfgang Welt auseinanderzusetzen. Denn dann wird Frank Goosen, ebenfalls gebürtiger Bochumer, im Veranstaltungssaal des Guts einen Querschnitt durch das Œuvre des 2016 verstorbenen Autors präsentieren. Dass der Kabarettist und Erfolgsschriftsteller hierfür Zeit findet, obwohl er durch seinen jüngst erschienenen Roman  „Kein Wunder“ gerade in aller Munde ist, zeigt, wieviel Respekt und Begeisterung er Welts Texten entgegenbringt.

Frank Goosen begründete seine Karriere als Teil des Duos „Tresenlesen“. Zusammen mit Jochen Malmsmeier, dem zweiten Part der Konstellation, bespielte er von 1992 bis 2001 etliche Bühnen Deutschlands und gewann unter anderen den Publikumspreis beim Prix Pantheon 1997.  Sein Debütroman „Liegen lernen“ ist 2001 im Eichborn Verlag erschienen und wurde 2003 mit einer Verfilmung bedacht.  Zahlreiche Bestseller und Bühnenerfolge später tritt Goosen nun mit lieb gewonnenem Texten aus fremder Feder ins Lampenlicht. Die Lesung im Torhaussaal beginnt um 19.30 Uhr. Noch sind einige Restkarten zu haben.

Mittwoch 27. Februar 2019 | 19.30 Uhr

VVK: 10 Euro / 8 Euro; AK: 12 Euro /10 Euro

Tickets: www.reservix.de

 

Museum für Westfälische Literatur – Kulturgut Haus Nottbeck / Landrat-Predeick-Allee 1 / 59302 Oelde-Stromberg

www.kulturgut-nottbeck.de

 

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