„Saitenmusik“ französischer Klänge in Coesfeld

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Coesfeld – Eine „Saitenmusik“ französischer Klänge wird  am 16. Februar 2019 im Konzertzimmer des konzert theater coesfeld erwartet. Die Violinistin Baiba Skride, der Cellist Daniel Müller-Schott und der Harfenist Xavier de Maistre begeisterten bereits als Solisten das Publikum im konzert theater coesfeld, nun erwartet Coesfeld sie im einmaligen Trio.

Daniel Müller-Schott – Foto: Uwe Arens

Nach einem Konzert beschrieb die deutsche „Südwestpresse“ die drei als „Ein Weltklasse-Trio“. Ihr Konzert-Programm enthält romantische und impressionistische Werke. Xavier de Maistre spielt ein Solo für Harfe, das „Impromptu“ von Gabriel Fauré – dem Vater der französischen Kammermusik. „Wenn einer wie de Maistre mit filigranen Figuren zaubert, kann man zwischen ganz leisem Zirpen und mächtigem Rauschen nur staunen, wie viele himmlische Idiome die Harfe sprechen kann“, beschrieb der Bonner General-Anzeiger.

Skride Baiba – Foto: Marco Borggreve

Im Duo präsentieren Baiba Skride und Daniel Müller-Schott eine Sonate aus den 1920er Jahren für Violine und Violoncello C-Dur: “À la memoire de Claude Debussy” von Maurice Ravel. Dieses Werk widmete Ravel einst Debussy. Als Trio treten Skride, Müller-Schott und de Maistre in zwei Originalkompositionen von 1944 für Violine, Cello und Harfe des neoklassizistischen Pariser Fauré-Schülers Jacques Ibert auf. Seine Musik ist im Allgemeinen leichtherzig, unterhaltsam und spiegelt häufig den Witz und Humor des Komponisten wider. Im Anschluss folgt eine Eigenkomposition der legendären Harfenistin Henriette Renié (1875-1956). Ihre Werke, eigens für das Instrument Harfe komponiert, klingen spätromantisch und melodienreich. Im Renié-Trio seien noch der „überirdisch süße, brillante Ton, den Baiba Skride ihrer Stradivari zu entlocken versteht“ und die „warme, in jeder Lage edle Stimme des Goffriller-Cellos von Daniel Müller-Schott“ dazugekommen. (Bonner-General-Anzeiger) Die Komponistin Renié trug entscheidend dazu bei, dass sich bedeutende Komponisten wie Gabriel Pierné, Claude Debussy und Maurice Ravel dafür interessierten, anspruchsvolle Musik für die Harfe zu schreiben – eher eine Seltenheit.

Xavier de Maistre – Foto: Jean-Baptiste Millot

Alle drei Künstler des Abends zählen zu den kreativsten Musikerinnen und Musikern der jungen Generation und sind mehrfach preisgekrönt. De Maistre ist bekannt dafür, dass er der Harfe immer wieder die Grenzen des Möglichen neu zu definieren vermag. Cellist Daniel Müller-Schott, erspielte bereits im Alter von 15 Jahren beim Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau den Ersten Preis. Ihn nennt die New York Times „einen furchtlosen Spieler mit überragender Technik“. In München geboren, ist er einer der weltbesten Cellisten und auf allen wichtigen internationalen Konzertpodien zu hören. Die Lettin Baiba Skride ist eine der profiliertesten Geigerinnen unserer Zeit und wird weltweit für inspirierende Interpretationen und ihren unverwechselbaren Geigenton geschätzt – mit ihrer überragenden Virtuosität, einer hellen flexiblen Tongebung und einem betörenden Pianissimo.

Karten gibt es zu den Preisen 22,- € | 25,- € an der Kasse des Theaters, unter der kostenfreien Hotline (Tel. 0800/539 6000), an der Theaterkasse im WBK (Osterwicker Str. 29) und im Internet unter www.konzerttheatercoesfeld.de.

 

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