Chanz Platt: “Ick sin platt, laiwe Lüe!”

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Franz-Ludwig Blömker, Elisabeth Georges, Ralf Klein, Georg Bühren, Hans-Peter Boer und Franz-Josef Harbaum (v.l.n.r.)

Met düssen Sats mok Elisabeth Georges üöhr Gefööl düetlick, äs se in ́t Kulturgut Haus Nottbeck bi Oelde füör den Rottendorf-Pries Dank sägt hät. Düsse Pries wüör an de Vüörsittende van ́t Niederdeutsche Theater Mönster giëwen wuorden, wieldat se sick all üöwer vettig Jaohr üm de Plattdütschke Spraoke vödaint makt hät. Se hät söws Theater spiëlt, was in Mönster un in ́t Mönsterland unnerwäggens un hät bi mannige Vöaine un Schoolen aor annere „Drübbelkes“ (Gruppen) viëll füör dat Mönsterländschke Platt daon. Bi de Niederdeutsche Bühne in Mönster stait se binao teihn Jaohr vüörne an, is bi ́t Uutsöken van de Stücke daobi un hölt de Strippen tosammen.

Elisabeth Georges is de fiewentwintigste Priesdriägerin van ́n Rottendorf-Pries füör de niederdütschke Spraoke un se hät sick düssen Pries würklik vödennt. Dat wüör in de Wäöde van all de Vüördriäger düüdlick, de an düssen Dag wat to Elisabeth Georges to säggen hadden. Dat was toiärst Hans-Peter Boer van ́n Vüörstand van de Rottendorf-Stiftung äs Priesgiëwer. He heet de binao tweehunnert Gäst wilkuëmen, ächterhiär was Franz-Ludwig Blömker, de stellvertretende Landraot van ́n Kreis Warnduorp, an de Riege. De Laudatio hollede Georg Büren, de fröher all düessen Pries wunnen hät. De Bifall füör siene pössigen Wäöde mok düüdlick, dat he druoppen hät, waorüm de Pries an Elisabeth Georges gaohn is.

Naodem Paoter Ralf Klein (SJ) äs Vüörsitter van dat Stiftungskuratorium Pries, Blomen un Urkunde üöwergiëwen had, säg de Priesdriägerin Danke! Natürlick dai se dat op Platt. „Ick was wahne upgeregt, äs ick vandage nao Oelde hen fäört sin, aower nu gaiht ́t. Ick frai mi un fäöhl mi beschenkt!“, säg se un düsse Wäöde kuemen van Hiärten. Füör ́t Graleer ́n was tolest Franz-Josef Harbaum, de fröhere Vüörsitter van de Rottendorf-Stiftung, tostännig. He dai dat spassig un gemischt up Hauchdütschk un op Platt. Up Hauchdütsch luowte he de Schauspielerin Elisabeth Georges met de Wäöde: „Du spieltest nicht, Du lebtest Deine Rolle!“ Harbaum sluot met dat Gedicht van Augustin Wibbelt „So mögg ick sien“ un den lessten Sats daovan: Den Himmel drüöwer – dann is ́t gliek – oft so kümp oder so!“

De schöne Fiër wüör musikalisch ümraomt van drai junge Dääns (Ensemble Bellouwe). Se dain dat „a Capella“, met viëll Hiärt un Gefööl un daobi auk met twee Leedkes op Platt. Un äs tolest all bineen op Vüörschlag van Hans-Peter Boer dat Leedken „Gued gaohn“ sungen hadden, dao poss de leste Sats van düet Leedken „Bes een anner Maol“ so recht to de Stimmung van de Gäst!


 

 


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