Mit vollem Elan zu neuen Herausforderungen

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Drolshagen-Germinghausen – Auf ein erfolgreiches Jahr 2018 konnte der Sauerland-Tourismus auf seiner diesjährigen Mitgliederversammlung im Dorfgemeinschaftshaus in Drolshagen-Germinghausen zurückblicken. Besonderen Grund zur Freude gaben die weiterhin guten Gästezahlen. Das hält die Sauerländer Touristiker aber nicht davon ab, bereits an der zukünftigen Ausrichtung im Rahmen der „Strategie 2019+“ zu arbeiten und so den Blick auf das kommende Tourismusjahr zu richten.

Kontinuität in Vorstand und Geschäftsführung: (von links) Dr. Jürgen Fischbach, Frank Linnekugel, Thomas Weber, Theo Melcher und Eckhard Henseling. – Foto: Sauerland-Tourismus e.V. / Rouven Soyka

„Gemeinsam haben wir in diesem Jahr viel erreicht“, resümierte Geschäftsführer Thomas Weber und spielte damit auf die zahlreichen Projekte an, die das touristische Jahr 2018 im Sauerland geprägt haben. Während beispielsweise in der Sauerland-GastgeberWerkstatt heimische Betriebe in Seminaren für zukünftige Aufgaben fit gemacht wurden, steht seit Mai mit dem „Bilderpool Südwestfalen“ eine Bilddatenbank für die Unternehmen, Kommunen, Vereine und Institutionen der Region zur Verfügung, über die kostenlos Fotomaterial zur freien Nutzung abgerufen werden kann. Erfreut zeigte sich Weber auch über die vielen Investitionen und neu angestoßenen Projekte der touristischen Partner, die er anhand einzelner Beispiele vorstellte. „Diesen Weg müssen wir auch weiterhin konsequent verfolgen, um mit innovativen Angeboten und hoher Qualität am Markt zu punkten“, betonte Weber.

Gästezahlen auf gleichbleibend hohem Niveau
Positives gab es auch beim Blick auf die aktuelle Gästestatistik zu berichten. So kamen im Zeitraum von Januar bis September insgesamt 2,03 Millionen Gäste für eine Auszeit in die grüne Freizeitregion, ein gleichbleibend hoher Wert im Vergleich zum Vorjahr. Bei den Übernachtungszahlen liegt der Wert mit 6,24 Millionen ebenfalls auf dem Niveau des Jahres 2017.

Die zugrunde liegenden Zahlen beziehen sich dabei auf die gesamte touristische Region inklusive der in Hessen liegenden Kommunen Diemelsee und Willingen sowie Bad Wünnenberg im Kreis Paderborn. „Mich freut besonders, dass auch das Sauerland von der positiven Entwicklung im Deutschlandtourismus profitiert und als ganzjähriges Urlaubsziel punkten kann“, so Eckhard Henseling, stellvertretender Geschäftsführer des Sauerland-Tourismus. „Ein wichtiger Faktor hierfür ist hohe Qualität und stetige Investitionen in die touristische Infrastruktur.“

Ausblick auf das Tourismusjahr 2019
Eine Überleitung auf das kommende Jahr und die anstehenden Aufgaben gab Thomas Weber im Rahmen eines ersten Ausblicks der zukünftigen „Strategie 2019+“. Denn gemeinsam mit dem renommierten Beratungsinstitut dwif-Consulting GmbH aus Berlin arbeitet Sauerland-Tourismus bereits intensiv an der zukünftigen Aufstellung der Region. „Unser Ziel ist es, als moderner Lebens- und Freizeitraum attraktiver zu werden und für Bürger, Zuzügler und Gäste individuelle Möglichkeiten zur Weiterentwicklung zu schaffen“, so Weber. Hierbei gehe es unter anderem auch darum, die Ausrichtung weg von der reinen Marketingorganisation hin zum übergreifenden Destinationsmanagement zu verschieben und intensiver als Vernetzer für die verschiedenen Akteure der Region aufzutreten.

Einen besonderen Stellenwert soll darin das Thema „Natur“ einnehmen, das zukünftig im Marketing wieder neu belebt werden soll. Die fertige Strategie als Grundlage für die zukünftige touristische Ausrichtung wird im kommenden Jahr im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 26. Juni 2019 vorgestellt.

Aber auch Großveranstaltungen stehen dem Sauerland im Jahr 2019 ins Haus. Während vom 25. bis 27. Januar mit den Rennrodel-Weltmeisterschaften ein absolutes Wintersport-Highlight rund 15.000 Besucher an den drei Renntagen an die VELTINS-EisArena nach Winterberg locken wird, erwarten die Veranstalter des Deutschen Wandertags vom 3. bis 8. Juli in Winterberg und Schmallenberg unter dem Motto „Treffen der Generationen“ mehr als 20.000 Wanderer aus der gesamten Bundesrepublik.

Digitalisierung in der Medienlandschaft
Einen Einblick in das Thema Digitalisierung und die Auswirkungen auf die Medienlandschaft gab Dr. Jost Lübben, Chefredakteur der Westfalenpost und Westfälischen Rundschau, im Rahmen seines Gastvortrags unter dem Titel „#WESTFALENPOST 2025. Die Vorhut aus dem Hinterland“. Aspekte wie digitale Transformation und Innovationskraft seien nicht lediglich eine Frage von Urbanität und technischer Infrastruktur, sondern vielmehr von vernetztem Denken.

„Das Prinzip der Westfalenpost ist Beteiligung. Wir bieten den Menschen in der Region eine Plattform, auf der Antworten auf alle Fragen diskutiert werden, die ihre Zukunft betreffen – privat und beruflich.“ So wurde die Westfalenpost mit ihrer dezentralen Redaktionsstruktur in einem großen, ländlichen Verbreitungsgebiet als eine von zwei deutschen Zeitungen im Rahmen einer Studie der Universität Oxford als vorbildlich im Bereich „digitaler Wandel“ bewertet.

Kontinuität auch in der Vorstandsarbeit
Der Vorsitz des Verbandes liegt 2019 für ein weiteres Jahr in den Händen von Frank Linnekugel, Leiter des Fachdienstes Regionalentwicklung beim Hochsauerlandkreis und Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Hochsauerlandkreises, sein Stellvertreter bleibt Theo Melcher, Kreisdirektor des Kreises Olpe.

 


 

 


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