Virtualisierung: Server für kleine und mittelständische Unternehmen

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Mit dem in Firmen zunehmenden Trend zur Virtualisierung steigen die Anforderungen an die IT-Systeme. Veraltete Hard- und Software muss durch neue ersetzt werden, was oftmals Umstellungen im IT-Bereich erfordert – und nicht zuletzt auch neue Serverstrukturen. Diese müssen einiges leisten, um den Ansprüchen der Unternehmen gerecht zu werden.

Was ist ein Server?

Bei einem Server (engl. für “Diener”) kann es sich sowohl um die Hardware (den Rechner) als auch um die Software (das Programm) handeln, die auf dieser Hardware läuft. Der Rechner, auf dem die Server-Programme laufen, wird auch als Host bezeichnet. Server kommunizieren über Netzwerkprotokolle mit sogenannten Clients (engl. für “Kunden”). Dabei liefern sie Daten und Netzwerkressourcen an die Clients. So können Daten transportiert und Informationen ausgetauscht werden. Es gibt unterschiedliche Arten von Server-Programmen. Auf einem Webserver befinden sich zum Beispiel Inhalte von Webseiten, ein E-Mail-Server speichert die E-Mails, Drucker-Server verwalten Druckaufträge und stellen sie in Computernetzen den Druckern zu.

Je nach Art und Größe des Webprojekts wählen Unternehmen zwischen einem dedizierten, einem virtuellen oder einem Cloud-Server. Aktuell bevorzugen die meisten Firmen für “geschäftskritische” Anwendungen immer noch einen physischen, dedizierten Server. Dabei ist die Technologie der Server-Virtualisierung längst ausgereift – und virtuelle Server bieten gegenüber den physischen viele Vorteile. Sie benötigen beispielsweise weniger Platz, die Rechenzentren werden dadurch kleiner und verbrauchen weniger Strom für den laufenden Betrieb und die Kühlung der Geräte.

Aufgrund ihrer hohen Flexibilität und Skalierbarkeit kommen Cloud-Server sowohl für einfache als auch für komplexe Webprojekte in immer mehr Firmen zum Einsatz. Teile der IT-Infrastruktur werden dabei an externe Dienstleister ausgelagert, unterliegen aber hohen Sicherheitsstandards. Server mit Rechenzentren in Deutschland werden zum Beispiel nach strengen deutschen Datenschutzrichtlinien betrieben.

Was ist bei der Auswahl wichtig?

Wer einen oder mehrere neue Server braucht, sollte zunächst die Anforderungen definieren, die diese erfüllen sollen – zum Beispiel schnelleres Arbeiten, mehr Speicherplatz oder bessere Sicherheit. Praktisch sind Server, deren Funktionen erweiterbar sind, denn der Bedarf kann sich in der Zukunft ändern.

Neben der Möglichkeit, einen Server zu kaufen, kann man ihn bei Hosting-Anbietern wie 1&1 zum Beispiel auch einfach mieten. Die Hardware ist rund um die Uhr vor Ausfällen geschützt. Die Unternehmen müssen sich nicht selbst um die Wartung kümmern, haben aber volle Zugriffsrechte auf den Rooter. Das Mieten ist zudem meist günstiger.

Eine gute Beratung, ein umfangreicher Service und die Geschwindigkeit des Servers sind drei Kriterien, die auf jeden Fall in die Entscheidung für einen Server-Anbieter einfließen sollten. Der Preis sollte besonders im professionellen Bereich eine eher untergeordnete Rolle spielen.

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