Pendel wird Wahrzeichen für Wissenschaft

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Westfalen – Ein Pendel, geschützt von einem 75 Meter hohen Turm, soll das zentrale Element eines neuen Bildungs- und Technikzentrums in Lüdenscheid werden. In dem interaktiven Wissensmuseum „Phänomenta“ wird es ab 2015 die Erdrotation anzeigen und mit Hilfe einer Kamera Bilder der Umgebung einfangen.

Zukunftsweisende Projekt: Ein Pendel soll zum Wahrzeichen für den Wissenschaftsstandort Wewstfalen werden. - Foto:

Zukunftsweisendes Projekt: Ein Pendel soll zum Wahrzeichen für den Wissenschaftsstandort Westfalen werden. – Foto:KKW Architekten, Altena

Die Errichtung des Turm-Pendels ist Teil des Regionale-Projektes „415m über Null – Denkfabrik“. Es soll Südwestfalen als Bildungsstandort bekannter machen und die regionalen technologieorientierten Wirtschaftsbranchen stärken.

Das 67 Meter lange Foucault’sche Pendel dient als Vorzeigeobjekt und soll bereits als Wahrzeichen von Weitem erkennbar sein. Ab 2015 wird es für Besucher in einem neuen Gebäudekomplex des Wissenszentrums „Phänomenta“ zugänglich gemacht. Mit einer Kamera an der Spitze wird es mit Hilfe der Pendelbewegung 360-Grad-Bilder der Region aufnehmen und auf eine Leinwand ins Innere des Museums projizieren.

Viele spektakuläre Experimente laden zujm Mitmachen ein. Besonders attraktiv für Schüler und junge Leute. - Fot: Phänomenta, Lüdenscheid

Viele spektakuläre Experimente laden schon heute zum Mitmachen ein. Das ist besonders attraktiv für Schüler und junge Leute. – Foto: Phänomenta, Lüdenscheid

Neben dem Ausbau des Museums von 2.000 auf 4.000 Quadratmeter werden in dem neuen Wissensquartier rund um den Lüdenscheider Bahnhof die Bildungs- und Forschungseinrichtungen der Region zusammengeführt und weiterentwickelt.

Die Phänomenta in Lüdenscheid ist das erste Science Zentrum in Nordrhein-Westfalen. Besucher können durch eigenes Handeln grundlegende Phänomene mit ihren Sinnen erfassen und verstehen. Im Unterschied zu einem Technikmuseum, in dem vorwiegend Sammlungen zu besichtigen sind, sollen in der Phänomenta Natur und Technik erlebt und begriffen werden.

Unter dem Slogan „Anfassen erwünscht“ an Stelle von „Berühren verboten“ laden über 120 interaktive Experimentierstationen zu naturwissenschaftlichen Entdeckungen ein und fordern die Aktivität der Besucher. Besonders Schulklassen kommen aus ganz Deutschland nach Lüdenscheid, um die „Phänomenta“ zu besuchen.

Im Rahmen des Projektes „Denkfabrik“ der Regionale 2013 soll das Areal des Bahnhof Lüdenscheid „in ein modernes Bildungs-, Forschungs- und Dienstleistungsquartier“ umgewandelt werden. Die an das Bahnhofsgelände angrenzende Phänomenta Lüdenscheid soll dazu auch erweitert und über eine Fußgängerbrücke an den Bahnhof angebunden werden. Auf dem Bahnhof wird dazu eine Parkpalette mit 400 Stellplätzen entstehen. Die Anbindung an die Innenstadt von Lüdenscheid soll durch eine verbesserte Fußwegeverbindung entstehen. Dazu kommen Überlegungen auch die Volkshochschule als Teil des Projektes „Denkfabrik“ mit auf dem Bahnhofsgelände anzusiedeln.

Stiftung Phänomenta Lüdenscheid / Gustav-Adolf-Straße 9-11  / 58507 Lüdenscheid
Telefon: 02351/21532
www.phaenomenta.de
www.denkfabrik-suedwestfalen.de

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