Lyrik aus Westfalen und darüber hinaus

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Westfalen – Lyrik hat es nicht einfach: Dabei bezaubert sie jeden, der sie liest und jeden, der sie hört durch ihre Sprache und durch ihre Bilder, Geschichten und Einfälle, die die Gefühle anspricht, mitunter mitten ins Herz geht.

Foto: Sonja Wenzel

Foto: Sonja Wenzel

Wie vielfältig die gegenwärtige junge Lyrik in und aus Westfalen ist, zeigt die Anthologie „Westfalen, sonst nicht?“, die als Kooperation des [SIC] – Literaturverlags und der parasitenpresse im Dezember des vergangenen Jahres erschienen ist. Die beiden Herausgeber Adrian Kasnitz und Christoph Wenzel haben über 30 Autoren im Alter von 20 bis 40 versammelt und um neue Gedichte gebeten.

Foto: Schall & Schnabel

Foto: Schall & Schnabel

Feste Größen wie Sabine Scho, Hendrik Jackson und Crauss stehen in diesem Buch neben neuen, noch kaum veröffentlichten Stimmen. „Westfalen, sonst nichts?“ – das ist eine poetische Entdeckungsreise, die von Westfalen ausgeht und weit hinausführt in die lebendige und junge deutsche Lyriklandschaft.

Die Liste der Autorinnen und Autoren kann sich sehen lassen. Vielfalt auch hier: Katharina Bauer, Sonja vom Brocke, Eva Brunner, Dana Buchzik, Andreas Bülhoff, Crauss., Greta Granderath, Paul Heinrich, Sebastian Himstedt, Marius Hulpe, Hendrik Jackson, Adrian Kasnitz, Daniel Ketteler, Nicolai Kobus, Dagmara Kraus, Ivette Vivien Kunkel, Georg Leß, Vesna Lubina, Stephan Reich, Xaver Römer, Hendrik Rost, Angela Sanmann, Bastian Schneider, Sabine Scho, Elisabeth Schröder, Jan Skudlarek, Sandra Trojan, Julia Trompeter, Charlotte Warsen, Philipp Weber, Christoph Wenzel, Patrick Wilden.

Den beiden Herausgebern Adrian Kasnitz und Christoph Wenzel ist es gelungen, eine pralle Wundertüte zu füllen. Man lässt sich nur zu gerne von dieser Auswahl anrühren.

Anthologie U1Adrian Kasnitz; geboren 1974 im Ermland, aufgewachsen in Unna und Lüdenscheid, lebt in Köln. Zuletzt erschienen die Gedichtbände Schrumpfende Städte (Luxbooks, 2011) und Den Tag zu langen Drähten (parasitenpresse, 2009) sowie der Roman Wodka und Oliven (Ch. Schroer, 2012). U.a. GWK-Förderpreis und Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium.

Christoph Wenzel; geboren 1979 in Hamm (Westf.), dort aufgewachsen, lebt als ‚Exilwestfale‘ in Aachen und arbeitet dort als Autor, Verleger und Universitätsangestellter; betreibt gemeinsam mit Daniel Ketteler den [SIC] – Literaturverlag; Einzeltitel: zeit aus der karte (Rimbaud, 2005), tagebrüche (yedermann, 2010) und weg vom fenster (Edition Haus Nottbeck, 2012); zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien. Zuletzt Alfred-Gruber-Preis beim Lyrikpreis Meran und GWK-Förderpreis 2012.

„Westfalen, sonst nichts? Eine Anthologie.“
Hrsg. v. Adrian Kasnitz und Christoph Wenzel, 200 Seiten , 14,00 Euro
parasitenpresse + [SIC] – Literaturverlag, ISBN 978-3-9813587-2-8
(gefördert durch die Nyland-Stiftung und die GWK – Gesellschaft zur Förderung der westfälischen Kulturarbeit)

Das Buch kann direkt bei www.siconline.de, bei der parasitenpresse www.parasitenpresse.de oder über die Buchhandlung Ihres Vertrauens bestellt werden!

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