Vom Zauber des Münsterlandes

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Westfalen – Maria Schulte-Kellinghaus, Dezernentin für Jugend, Schule und Soziales des Kreises Soest, hat  am Samstag,  1. Dezember 2012, gemeinsam mit der Galeristin und Kunsthistorikerin Christiane Hoffmann aus Rheda-Wiedenbrück im Foyer des Kreishauses in Soest die Ausstellung  „Ansichtssachen“ eröffnet. Bis Ende Dezember sind 13 großformatige Landschaftsbilder der Drensteinfurter Künstlerin Marion Große-Wöstmann zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen.

Arbeit von Marion Große-Wöstmann – Foto: Kunstagentur Hoffmann

Marion Große-Wöstmann (Jahrgang 1973) widmet sich nach einer schöpferischen Pause erneut ganz der Malerei. Seit zwei Jahren hat sie wieder ein eigenes Atelier im Speicher 2 im Hafenweg in Münster. Das Ergebnis ihres neuen malerischen Ausdrucks sind abstrakte Landschaften, die von ihrem Zauber und der gemalten Weite an das Münsterland oder Norddeutschland erinnern.

Nach ihrer Ernennung zur Meisterschülerin von Professor Hermann Josef Kuhna und dem Akademiebrief der Kunstakademie Münster ist sie durch internationale Ausstellungsbeteiligungen unter anderem in Indonesien und auf Vermittlung des Goetheinstitutes bekannt geworden.

Auftragsarbeiten für Personen des öffentlichen Lebens im Münsterland sowie Objekteinrichtungen in Banken und großen Firmen führten zu einer überregionalen Bekanntheit .

Foto: Kreis Soest

Die Künstlerin aus dem Münsterland findet ihre Motive in Landschaften und der Tierwelt ihrer Heimat.  Mit einer beneidenswerten Leichtigkeit bannt sie einen Fasanenkampf ebenso auf ein Bild, wie eine sommerliche Landschaft,  in der auch noch einzeln eingepackte Heuballen zu finden sind. „Alle Bilder haben eines gemeinsam, sie zeigen die große Naturverbundenheit der Künstlerin und die Liebe zum Leben auf dem Lande. Und gerade deswegen passen diese Bilder auch so gut zum Kreis Soest. Auch wir hier, südlich von Münster, leben in der Natur, mit viel Wasser, weitflächiger Landschaft und vielen Tieren“,  erläuterte Dezernentin Maria Schulte-Kellinghaus in ihrer Eröffnungsansprache.

Die Einführung in die Ausstellung übernahm die Galeristin Christiane Hoffmann aus Rheda-Wiedenbrück. Für sie  ist die Künstlerin eine genaue Beobachterin der Natur. An vertrauten Stellen vermag sie noch so kleine Veränderungen im Jahresverlauf festzustellen und malerisch festzuhalten.   Das schließt alle Bedeutungsebenen von mystischen und märchenhaften Zügen ebenso ein wie die psychologischen Seelenlandschaften der Romantik.

„In den Arbeiten begeistern das große Farbgefühl und die sichere Beherrschung der figürlichen, aber auch der abstrakten Welt, zwischen denen Marion Große-Wöstmann scheinbar mühelos ihre Motive und Themen entwickelt. Ihr gelingt es, gesehene Waldstrukturen oder Seeufer künstlerisch so zu verfremden und sich vom Vorbild so weit zu lösen, dass sich offene Strukturen mit einem tiefen Zug zum Horizont entwickeln“, so die Kunsthistorikerin, die in ihrer Galerie in Rheda-Wiedenbrück auf über 300 Quadratmetern  nationale und internationale zeitgenössische Kunst in den Bereichen Malerei, Skulptur und Objektkunst präsentiert.

Kreishaus Soest / Hoher Weg 1-3 / 59494 Soest

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