Landschaftliche Fotomotive in Westfalen

Print Friendly, PDF & Email

Offiziell wird Westfalen Norddeutschland zugerechnet. Doch das hierfür typische Fehlen markanter Erhebungen dominiert lediglich die nördlichen Areale, beispielsweise in Höhe des Mindener Raumes, der geografisch auch als Westfälisches Tiefland bezeichnet wird. Süddeutsche mögen flache Landschaftsstriche als langweilig empfinden. Doch aus fotografischer Sicht birgt es große Vorteile, den Horizont in weiter Ferne vor sich zu haben. Unter solchen Bedingungen lassen sich nämlich besonders gut spannende Wetterphänomene ablichten. Wer zudem den Eindruck der unendlichen Weite fotografisch einfangen möchte, ist mit der Verwendung eines Ultraweitwinkelobjektives gut beraten. Jedoch auch herkömmliche Kompaktkameras, wie sie beispielsweise in Smartphones installiert sind, weisen meist einen hinreichend großen Bildbereich auf.

Foto: Peter Kracht

Der westfälische Süden hingegen besteht vorwiegend aus Mittelgebirgen. So ist das Rothaargebirge übers ganze Jahr hindurch jede Fotoexkursion wert. Gleich drei Naturparks laden hier nämlich zu fotografischen Erkundungen ein. Neben Weitwinkelobjektiven zur Erfassung von Landschaftsformationen sind dann unbedingt Teleobjektive oder fest eingebaute Zoomlinsen als hilfreich zu empfehlen, um so das ein oder andere attraktive Tierporträt zu ergattern. Ob Wisente in Bad Berleburg-Wingeshausen oder Steinböcke im Wildgehege Mesekendahl, für jeden fotografischen Geschmack wird etwas geboten. Fortgeschrittene jedoch haben es zumeist auf einheimische Wildtiere abgesehen, die beispielsweise in Form der reichen Vogelwelt in der Region verbreitet sind.

Urbane Fotomotive

Westfälische Städte erblühten vor allem im Mittelalter. So ist zum Beispiel Münster ein Touristenmagnet, der zahlreiche interessante architektonische Motive für engagierte Fotografen bereithält. Die Metropole, die bereits 799 als Bistum gegründet wurde, besticht heute durch eine Altstadt, die nach dem zweiten Weltkrieg aufwändig restauriert wurde. Ein Highlight ist dabei die Lambertikirche, die ursprünglich als Mahnmal, heute aber wohl eher als Touristenattraktion, noch immer die Körbe trägt, in denen die Leichname dreier Leitfiguren der Wiedertäuferbewegung im 16. Jahrhundert der Öffentlichkeit preisgegeben wurden.

Wer historische oder auch moderne Architektur beeindruckend in Szene setzen möchte, ist auch hier gut damit beraten, Objektive, die einen möglichst weiten Winkel erfassen können, zum Einsatz zu bringen, wobei ein Stativ häufig hilfreich ist.

Präsentation eigener Fotografien

Die Zeiten vergilbender Fotoabzüge, die provisorisch in Alben hineingeklebt wurden, sind dank des digitalen Zeitalters längst vorbei. Wer heute seine Fotografien mit Freunden und Verwandten oder gar der Öffentlichkeit teilen möchte, hat hierzu vielfältige Möglichkeiten. So bietet DM Foto die Anfertigung hochwertig gedruckter Fotobücher an. Doch auch geschmackvolle Wandbilder in den eigenen vier Wänden beeindrucken häufig. Außerdem tummeln sich inzwischen etliche Webseiten im Netz, die gezielt ambitionierte und professionelle Fotografen ansprechen und ihnen einen internationalen künstlerischen Austausch ermöglichen.


 

Deine Meinung ist uns wichtig

*