Ahlener Kunstmuseum zeigt „Reset!“

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Ahlener Kunstmuseum zeigt „Reset!“: Vom 3. Oktober 2021 bis zum 10. Januar 20211 setzt sich das Museum in einer Ausstellung mit dem Thema „Krise/Chance“ auseinander.

Ahlener Kunstmuseum zeigt "Reset!"

Klaus Fritze, Pflanzlabor, 2019 – Foto Christian Padberg (Closeup)

In der Vorankündigung der Ausstellung heißt es: „Unsere Gesellschaft, die in den zurückliegenden Jahren durch ein Maximum an Funktionalität und Effizienz charakterisiert war, lebt gleichzeitig schon lange im chronischen Krisenmodus. Die Corona-Pandemie hat dies lediglich verschärft und deutlicher erkennbar gemacht: Mobilität und Produktivität kamen fast zum Stillstand. Globale Austauschprozesse funktionierten nicht mehr, Beschäftigungsformen erwiesen sich als brüchig, Lebensformen als verletzlich.“

Ahlener Kunstmuseum zeigt "Reset!"

Barbara Wrede, Ohne Titel (aus der Serie: Trautes Heim), 2007, Bleistift und Acryl auf Papier

Aus dem „everything goes“ wurde ein „nichts geht mehr“. Grenzen des Wachstums zeichneten sich deutlich wahrnehmbar ab. Umso drängender stellt sich die Frage: Wie wollen wir leben? Wie können wir nachfolgenden Generationen gerecht werden? Welche grundlegenden Veränderungen sind dafür notwendig? Liegt in der Krise vielleicht eine Chance? Wir brauchen, so scheint es, einen Neuanfang.

Die Ausstellung im Ahlener Kunstmuseum drückt gewissermaßen den Reset-Knopf.  Künstler sind Spezialisten für Ungewissheiten, für Experimente, für Grenzgänge. Das Kunstmuseum Ahlen lädt dazu ein, Blicke auf das Morgen zu wagen und unser (globales) Leben neu zu sortieren.

Im Ahlener Kunstmuseum sind Videos, Fotografien, Installationen, Skulpturen und Zeichnungen von 19 internationale Künstler aus Deutschland, Belgien, Spanien, Israel und den USA zu sehen.

Beteiligte Künstler: Anna Anders, Christoph Brech, Jutta Burkhardt, Homa Emami, Klaus Fritze, Andreas Gefeller, Lena von Goedeke, Lea Grebe, Andreas Horlitz, Miriam Jonas, Alexandra Knie, Andreas Kopp, Hans Op de Beeck, Yasam Samazer,Timm Ulrichs, Bill Viola, Barbara Wrede, Thomas Wrede, Noa Yekutieli.

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation:

Die Ausstellung im Ahlener Kunstmuseum wird gefördert durch: die Theodor F. Leifeld-Stiftung, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, die Sparkasse Münsterland-Ost und den Förderkreis des Ahlener Kunstmuseums.

Das Kunstmuseum Ahlen ist ein Museum Ahlen/Westfalen. Es befindet sich in der Ahlener Innenstadt, am ehemaligen Westtor der Stadt, und besteht seit Oktober 1993. Die Gründung des Museums entsprang der privaten Initiative des Stifters Theodor F. Leifeld. Hierfür wurde ein städtebauliches Denkmal, eine Gründerzeitvilla der Freifrau von Kalkstein, aufwendig renoviert. Das Kunstmuseum Ahlen, das im Jahr 1996 durch einen Neubau erweitert wurde, zeigt in einem Ensemble von historischer und moderner Architektur jährlich mehrere Wechselausstellungen moderner und zeitgenössischer Kunst und besitzt eine eigene Sammlung.

 

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