Bauhaus-Dialoge: DE STIJL in den Niederlanden

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Steinfurt-Borghorst – Im Jahr des Bauhausjubiläums 2019 zeigt das HeinrichNeuyBauhausMuseum in Steinfurt-Borghorst zwei aufeinander folgende Ausstellungen, die das Bauhaus in einen Dialog stellen mit der Avantgarde im Westen (DE STIJL in den Niederlanden) und ab Anfang Juni mit den „osteuropäischen Avantgarde”. Vom 3. Februar bis zum 19. Mai 2019 läuft in Steinfurt-Borghorst die Ausstellung “Bauhaus-Dialoge: DE STIJL in den Niederlanden”.

Bart van der Leck: Tegel appel, 1939

Es war ein nachhaltiger Einfluss, den Theo van Doesburg auf das Bauhaus in Weimar ausübte. Er gab nicht nur die Zeitschrift DE STIJL heraus, über die sich die Mitglieder der Künstlergruppe austauschten, sondern verlegte auch 1922 seinen Wohnsitz nach Weimar, um die Ideen des „neuen Stils” ans Bauhaus zu tragen, das damals noch ganz der Formensprache des Expressionismus verbunden war. Neben Arbeiten der wichtigsten niederländischen Protagonisten wie Piet Mondrian, Theo van Doesburg, Bart van der Leck, Vilmos Huszar, Gerrit Rietveld, Cesar Domela, Thijs Rinsema und Lou Loeber sowie des in Osna-brück geborenen Künstlers Friedrich Vordemberge-Gildewart sind auch Arbeiten von Teilnehmern der DE STIJL-Kurse van Doesburgs zu sehen (Karl Peter Röhl, Andor Weininger, Werner Graeff). Im

Bart van der Leck: Tegel bijenkorf

Bereich der Architektur stehen vor allem das Rietveld-Schröder-Haus (Utrecht) sowie das Direktorenzimmer von Walter Gropius (Weimar), das eigens für diese Ausstellung als Modell gefertigt wurde, im Fokus.

 

HeinrichNeuyBauhausMuseum / Kirchplatz 5 / 48565 Steinfurt-Borghorst

Telefon 02552 – 9958309

www.hnbm.de

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