Ingenieure verbessern die Welt

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Zusammen mit dem Verein Natur und Technik e.V. bieten ortsansässige Unternehmen im Kreis Höxter Schülern mit Interesse an MINT-Fächern die Möglichkeit, in die Ausbildung und Zukunft des Ingenieurberufs zu schnuppern. Als Träger des zdi-Netzwerkes Natur und Technik in der Bildungsregion Kreis Höxter verfolgt der Verein Natur und Technik e.V. das Ziel, die Begeisterung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu fördern. Die Arbeit des Vereins wird durch Unternehmen, Einrichtungen sowie weitere private und öffentliche Akteure unterstützt und aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Direkt vor Ort im Unternehmen tauschen sich Schüler über MINT-Fächer aus; Foto: Natur und Technik e.V

„Es soll vor allem gezeigt werden, dass es auch im Kreis Höxter attraktive Arbeitsplätze im Ingenieurbereich gibt,“ konstatierte Kreisdirektor Klaus Schumacher beim jüngsten „Tag der Ingenieure“ gegenüber 30 Teilnehmern aus der gymnasialen Oberstufe vom Gymnasium St. Xaver Bad Driburg sowie den Fachhochschulen Technik und Berufsbildung des Berufskollegs Kreis Höxter und den Berufsbildenden Schulen Holzminden. Schülerinnen und Schüler, die sich vorstellen können, ein Ingenieursstudium zu beginnen, haben beim „Tag der Ingenieure“ die Gelegenheit, sich in Unternehmen unterschiedliche Arbeitsbereiche anzuschauen und Fragen zu stellen. Nikolas Fiekens, Vorsitzender des Beirates MINT Berufs- und Studienorientierung im Verein Natur und Technik e.V. konnte namhafte Unternehmen wie Optibel, DMA Maschinen und Anlagenbau oder die Gebrüder Becker und Groenemeyer Maschninenfabrik von der Teilnahme am „Tag der Ingenieure“ überzeugen. Ebenfalls dabei ist regelmäßig auch der Kreis Höxter mit seinen Abteilungen Geobasisdaten, Geoinformationssysteme und Immobilienwerte, Straßen und Umweltschutz sowie Abfallwirtschaft. Damit wird klar, dass Ingenieure nicht nur in Industrieunternehmen, sondern auch in öffentlichen Verwaltungen gebraucht werden und dort einen sicheren Abreitsplatz finden können.

Anhand seines eigenen beruflichen Lebensweges erläuterte schließlich beim letzten „Tag der Ingenieure“ Professor Dr. Johannes Üpping vom Forschungsinstitut Future Energy – Institut für Energieforschung an der Hochschule OWL, was man alles erlernen und schaffen kann. Die Bereitschaft, ein zeitaufwändiges und lernintensives MINT-Studium aufzunehmen zahle sich aus. „Wichtig ist, dass man das macht, was einem liegt und woran man Spaß hat!“ An einem Beispiel aus einem Entwicklungsland erläuerte der Professor, auf welch ungewöhnliche Weise MINT-Studiengeänge Probleme lösen können: Er stellte einen Landwirt vor, der seine Milch auf dem Weg mit dem Esel zum Markt über eine photovoltaik-betriebene Kühlung frisch hält. „Man wird nicht nur Ingenieur sondern eigentlich auch Weltverbesserer“ urteilt der Professor von der Hochschule OWL.

Der nächste Tag der Ingenieure findet im Juli 2019 statt. Informationen bekommen Interessierte im Internet unter natur-und-technik.org oder bei der Geschäftsstelle des Vereins Natur und Technik e.V. unter: 05271 / 9563614 (Frau Caroline Rieger).


 

 


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