Richtig sparen beim Shoppen

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Seit Jahrzehnten läutet der Tag nach Thanksgiving in den USA den Beginn der Weihnachtseinkaufsaison ein. Auch in Deutschland haben im letzten Novemberwochenende vor allem Online-Anbieter, aber mittlerweile auch viele lokale Geschäfte, ihre Kunden am Black Friday mit Rabatten gelockt. Wer sich ärgert, den Super-Sale verpasst zu haben, kann aufatmen, denn es gibt noch viel mehr Möglichkeiten, beim Shoppen zu sparen – und das sogar das gesamte Jahr über.

Antizyklisch shoppen

Wer Winterschuhe und Daunenjacken braucht, sollte sich bereits im Frühjahr darum kümmern. Im Herbst und Winter hingegen ist es empfehlenswert sich nach Sommer-Shirts, Sandalen und Badesachen umzuschauen. Denn wer antizyklisch kauft, kann richtig viel Geld sparen. Kleidung außerhalb der Saison ist meist stark reduziert, da die Anbieter für die neue Kollektion Platz in den Regalen benötigen. Mittlerweile sind Unternehmen nicht mehr an bestimmte Zeiten gebunden, in denen sie reduzierte Ware anbieten dürfen, weshalb man auch während der Saison Schnäppchen schlagen kann. Manche Onlineshops wie der Plus-Size-Anbieter Ulla Popken haben sogar das gesamte Jahr über eine extra Sale-Kategorie.

Outlet-Center

Wer nicht stets dem neuesten Trend hinterher jagen muss, sollte unbedingt in Outlet-Centern einkaufen. Hersteller verkaufen dort ihre Produkte selbst, statt sie über andere Anbieter zu vertreiben, wodurch die Preise deutlich geringer ausfallen. Aber auch B-Ware oder Kleidung aus der letzten Saison, die ebenfalls stark reduziert sind, finden Kaufwillige hier im Angebot. Freitags und samstags hat zum Beispiel das Designer Outlet in Dortmund geöffnet. Wer lieber unter der Woche einkaufen geht, sollte sich das Gerry Weber Outlet in Halle nicht entgehen lassen.

Brauche ich das wirklich?

Bei all den Rabatten sollte man den Geldbeutel aber nicht zu früh zücken. Stattdessen sollte man sich vor dem Kauf ehrlich die Frage stellen, ob man den Pullover oder das neue Paar Schuhe tatsächlich benötigt. Ebenso sollte man vorher überlegen, ob die neue Hose mit den extravaganten Stickereien tatsächlich zum eigenen Stil und das pinkfarbene Hemd auch zum Rest der Garderobe passt und sich mit anderen Teilen aus dem Kleiderschrank kombinieren lässt. Um Fehlkäufe zu vermeiden, hilft es auch das Kleidungsstück noch einmal wegzulegen und erst zu kaufen, wenn es einem nach drei Tagen noch immer im Kopf herum schwirrt.


Bildrechte: Flickr Shopping Roderick Eime CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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