Europas größter Klostermarkt

Print Friendly, PDF & Email

Westfalen – Wenn Schwester Doris am Zapfhahn steht und Bruder Werner seine Nussecken mitbringt, dann ist im Kloster Dalheim, heute Stiftung Kloster Dalheim. LWL-Landesmuseum für Klosterkultur (Kreis Paderborn), wieder Zeit für Europas größten Klostermarkt.

Ein Wort für Dich: Traditionell bietet das Dalheimer Marktgeschehen viel Raum für Begegnungen und Gespräche über „Gott und die Welt“. Die Schwestern der Christlichen Liebe aus Paderborn geben Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, sich von einem Wort der Ordensgründerin Pauline von Mallinckrodt berühren zu lassen. - Foto: LWL/Maria Tillmann

Ein Wort für Dich: Traditionell bietet das Dalheimer Marktgeschehen viel Raum für Begegnungen und Gespräche über „Gott und die Welt“. Die Schwestern der Christlichen Liebe aus Paderborn geben Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, sich von einem Wort der Ordensgründerin Pauline von Mallinckrodt berühren zu lassen. – Foto: LWL/Maria Tillmann

Immer am letzten Wochenende im August – in diesem Jahr am 30. und 31. August – kommen Ordensbrüder und -schwestern aus rund 40 Abteien, Stiften und Klöstern in Österreich, Tschechien, Weißrussland und dem gesamten Bundesgebiet ins westfälische Dalheim, um auf dem weitläufigen Dalheimer Klostergelände ihre Waren anzubieten. Jeweils von 10 bis 18 Uhr zeigen sie dort, was in ihren Küchen, Kellern und Werkstätten an wertvollen Produkten entsteht.

Urgestein des Dalheimer Klostermarkts: Schwester Doris von den Mallersdorfer Schwestern schenkt selbstgebrautes Bier aus. - Foto: LWL/Maria Tillmann

Urgestein des Dalheimer Klostermarkts: Schwester Doris von den Mallersdorfer Schwestern schenkt selbstgebrautes Bier aus. – Foto: LWL/Maria Tillmann

Von selbst gefertigtem Silberschmuck über Blumengestecke, Handarbeiten und Töpferwaren bis hin zu Bier, Gebäck und Hochprozentigem ist das Warenangebot ebenso vielfältig wie die vertretenen Ordensgemeinschaften. Immer stehen die Erzeugnisse in der Tradition der Klöster für achtsame Herstellung, außergewöhnliche Qualität, Reinheit und Naturnähe.

Ort der Begegnung: „Der Markt ist für uns eine authentische Plattform, um die klösterliche Spiritualität, aber auch ganz pragmatische Lebenskultur zu transportieren“, sagt Pater Werner (rechts). Der Benediktinerpater aus der Abtei Königsmünster gehört zu den Urgesteinen des Dalheimer Klostermarkts. - Foto: LWL/Maria Tillmann

Ort der Begegnung: „Der Markt ist für uns eine authentische Plattform, um die klösterliche Spiritualität, aber auch ganz pragmatische Lebenskultur zu transportieren“, sagt Pater Werner (rechts). Der Benediktinerpater aus der Abtei Königsmünster gehört zu den Urgesteinen des Dalheimer Klostermarkts. – Foto: LWL/Maria Tillmann

Traditionsgemäß steht beim Dalheimer Marktgeschehen der persönliche Kontakt zwischen Ordensleuten und Besuchern im Mittelpunkt, die sich sowohl am Verkaufsstand wie auch beim gemeinsamen Gottesdienst (Samstag 17 Uhr, Zelebrant: Abt Aloysius Althaus OSB, Benediktinerabtei Königsmünster, Meschede) begegnen.

Zum Rahmenprogramm des Markts gehören Führungen durch die Klosteranlage, die Klostergärten und die aktuelle Studio-Ausstellung des Landesmuseums „Im Fußballhimmel und auf Erden. Was Fußball und Religion verbindet“, eine Klosterwerkstatt für Kinder sowie musikalisches Programm am Sonntag.

Stiftung Kloster Dalheim / LWL-Landesmuseum für Klosterkultur / Am Kloster 9 / 33165 Lichtenau
Telefon 05292 – 9319-0
www.stiftung-kloster-dalheim.lwl.org

Speak Your Mind

*