Konzert auf zwei Burgen in Lüdinghausen

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Westfalen – Wie klingt es wohl, wenn Stevie Wonders „Isn’t she lovely“ mit einem „Michael Jackson Groove“ verschmilzt? Und wenn Marvin Gayes „Ain’t no mountain high enough“ auf Amy Winehouse trifft? Diese „Soundfusionen“ sind am Sonntag, 3. August, in Lüdinghausen zu hören. Dann sind die „Dotown Wonder Bros.“ im Rahmen der Reihe „Trompetenbaum und Geigenfeige – Musik in Gärten und Parks im Münsterland“ zu hören. Das Konzert beginnt um 15 Uhr in der Burg Lüdinghausen – und wird später in der Burg Vischering fortgesetzt. Das Publikum „wandert“ mit den Musikern von der einen Burg zur anderen. Anschließend, gegen 17 Uhr, wird eine Führung durch die Burg Vischering angeboten.

Down

Die vier Jungs von den Downtown Wonder Bros.

Vier Musiker bilden die „Dotown Wonders Bros.“: Holger Weber (Jazzgitarre), Ingo Senst (Kontrabass), Wim Wollner (Saxophon) und Benny Mokross (Schlagzeug). Sie stellen Klassiker in ein neues Licht: So erklingen beispielsweise legendäre Soul- und Motown-Titel der 60er- und 70er-Jahre im jazzig-smoothen Barsound. Die spannenden eigenen Arrangements, mal chillig mal swingig, bieten zudem Freiraum für Improvisationen. Klassiker wie „I say a little Prayer“, „What’s going on“ oder „Satisfaction“ erklingen so in einem überraschend neuen Gewand.

Das Konzert  beginnt in der Burg Lüdinghausen, Amtshaus 14. Gemeinsam mit den Musikern geht es von dort anschließend weiter zur Burg Vischering, Berenbrock 1, wo um 16 Uhr das Konzert fortgesetzt wird.

Großartige Kulisse für ein Konzert: Die Burg Vischering in Lüdinghausen

Großartige Kulisse für ein Konzert: Die Burg Vischering in Lüdinghausen

In Lüdinghausen bilden gleich drei stadtnahe Burgen eine besondere Denkmallandschaft: Die mittelalterliche Burg Vischering, die Burg Wolfsberg und die Renaissanceburg Lüdinghausen. Letztere verfügt über viel repräsentativen Schmuck, so fallen etwa reich verzierte Fenstergiebel und eine prächtige Wappentafel im Innenhof auf. Die Vorburg mit Tor- und Bauhaus sind bewohnt, auch das Kulturforum Lüdinghausen findet Platz in den historischen Mauern.

Die Existenz der Burg Vischering ist einer Fehde zu verdanken: Im Jahr 1271 entschloss sich der münsterische Fürstbischof Gerhard von der Mark für den Bau, um gegenüber der Herren von Lüdinghausen seine Ansprüche zu verdeutlichen. 250 Jahre lang widerstand die Burg allen Angriffen, 1521 fiel jedoch ein Teil der Hauptburg einem Feuer zum Opfer. Der Wiederaufbau auf den mittelalterlichen Fundamenten erfolgte im Stil der Renaissance, wovon Erker und Giebel, Sandsteinkamine und Verzierungen noch heute zeugen. Seit 1972 beherbergt die Burg ein Kulturzentrum des Kreises Coesfeld und das Münsterlandmuseum. Die Außengräfte, einst wichtig für die Verteidigung, ist heute ein Paradies für Wasservögel. Die Wälle der Burg mit ihrem alten Baumbestand sind für Sparziergänge beliebt.

„Trompetenbaum & Geigenfeige“ ist ein gemeinsames Projekt der vier Münsterlandkreise Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf sowie der Stadt Münster und des Münsterland e.V.-Kulturbüros. Dieses übernimmt gemeinsam mit der Kulturabteilung des  Kreises Borken die Organisation.

Das Land NRW unterstützt „Trompetenbaum und Geigenfeige“ aus Mitteln des Förderprogramms „Regionale Kulturpolitik“.  Das Konzert in Lüdinghausen findet in Zusammenarbeit mit der Burg Lüdinghausen, der Stadt Lüdinghausen und dem Münsterlandmuseum Burg Vischering statt.

Karten für das Konzert am Sonntag, 3. August, in Lüdinghausen gibt es an der Tageskasse ab 14 Uhr. Der Eintritt kostet zehn Euro. Ermäßigungen gibt es für Schüler, Auszubildende und Studenten. Kartenbestellungen sind beim Münsterland e.V. – Tourismus Center unter der kostenfreien Service-Hotline 0800-9392919 (montags bis freitags von 9 bis 17.30 Uhr) möglich. Dort gibt es auch weitere Informationen.

www.trompetenbaum-geigenfeige.eu 

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