Retrospektive zum westfälischen Expressionismus

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Westfalen –  Er zählt zur sogenannten verlorenen Generation: Der Expressionist Heinrich Schlief. Zu seinem 120. Geburtstag zeigt die Galerie van Almsick in Gronau-Epe vom 11. Mai bis zum 6. Juni eine beeindruckende Retrospektive. Der 1894 geborene Künstler ist heute ein über Westfalen hinaus bekannter Expressionist.

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Expressionist Heinrich Schlief

1907 sah der junge Heinrich Schlief in den Soester Gassen Christian Rohlfs, der aus seinem Hagener Atelier nach Soest zum Malen kam. 1909 lernte er die Soester Expressionisten kennen und sein Entschluss Maler zu werden, stand für ihn endgültig fest. Vom Naturalismus über den Impressionismus zum Expressionismus und schließlich zur figuralen Abstraktion nimmt Heinrich Schlief die Strömungen seiner Zeit auf.

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Erst nach dem zweiten Weltkrieg bekam Heinrich Schlief die Anerkennung, die ihm jahrelang verwehrt worden war.

Zur Dreizehnhundertjahrfeier der Stadt Soest 1924 wurde Heinrich Schlief zum ersten Mal in einer Sonderschau mit über 100 Werken präsentiert. Zwei seiner im Besitz der Stadt Soest befindlichen Werke wurden 1937 durch die Reichskammer der bildenden Künste als entartet eingestuft.

Erst nach dem zweiten Weltkrieg wurde ihm ehrende Anerkennung durch seine Berufung in die Leitung des westdeutschen Kulturbund für seine große Schaffensleistung als Maler und Wegbereiter der Moderne zuteil.

Sein umfangreiches Werk an Gemälden, Zeichnungen, Holz- und Linolschnitten, Radierungen, Tuschzeichnungen und Monotypien ist beredter Ausdruck seiner immensen Schaffenskraft.

Galerie Georg van Almsick / Merschstraße 21 / 48599 Gronau-Epe
Telefon 02565 – 1061
www.galerie-vanalmsick.de


 

 


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