Abenteuer im Safaripark

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Westfalen – Fünf Meter hoch, schwankende Balken, wackelige Zylinder, Slalom, Spinnennetz… und unten lauern die Geparden Monty, Maun und Sarah, immer auf dem Sprung. Das gibt es sonst nirgends: Klettern über den Köpfen der schnellsten Raubkatzen der Welt.

Elefantenreiten – Foto: Zoo Safaripark Stukenbrock

Nichts für schwache Nerven, das neue atemberaubende Abenteuer im Zoo Safaripark Stukenbrock bei Bielefeld: ein Hochseilgarten über Europas größter Freianlage (6.000 Quadratmeter) für Geparden. Gesundheit und feste Schuhe sind ein Muss. Eine Größe von 130 Zentimeter auch. Mut kann nicht schaden.

Die Löwenkinder Abay und Morani – 6 Monate alt – im Zoo Safaripark Stukenbrock
Foto: Udo Richter

Safety first. Die Kletterer sind gesichert: Mit Helm, Körpergurt und Seil. Das Seil wird vor dem Abenteuer in den “Rope-Roller” eingeklinkt – und der läuft auf Rollen über ein Drahtseil, das oberhalb des Parcours gespannt ist. Dafür, dass Gurt und Helm perfekt sitzen, der “Roller” rund läuft, sorgen die Instrukteure. Vier Mitarbeiter hat der Zoo Safaripark ausbilden, prüfen und zertifizieren lassen. Die ERCA (European Rope Courses Association) hat die strengen Standards gesetzt, die für Instrukteure und Helfer gelten. Gemäß Europäischer Norm wird der Hochseilgarten einmal pro Jahr von einem zertifizierten Inspektor geprüft.

Wasserspielplatz – Foto: Zoo Safaripark Stukenbrock

Trotz aller Sicherheitsvorkehrungen: ein atemberaubendes Abenteuer mit Nervenkitzel pur ist der erste und einzige Raubtier-Hochseilgarten. 2010 entstand die Idee, im folgenden Jahr wurden die Planungen konkret in die Tat umgesetzt, und vor dreieinhalb Monaten begannen die Bauarbeiten. 70 Meter lang ist der Parcours. Über einen Turm außerhalb des Geheges führen ein Steg und eine Hängebrücke zur reetgedeckten Kletterplattform. 40 Tonnen Holz sind verbaut worden: Robinien und Douglasien.

400 000 Euro kostet das einzigartige Projekt Hochseilgarten, das den Besuchern offen steht. Neben der Gesundheit und der Mindestgröße gibt es noch eine gewichtige Einschränkung: Wer mehr als 120 Kilo wiegt, darf nicht klettern. Gut, dass der Zoo Safaripark mehr zu bieten hat: die Safari zu den wilden Tieren im eigenen Auto, grenzenlosen Fahrspaß auf 20 Attraktionen, drei Shows, eine Kinder-Pool-Landschaft und Aktiv-Areas. Geöffnet ist täglich von 9 bis 18 Uhr.

Zoo Safaripark Stukenbrock / Teutoburger Weg 53a / 33758 Schloß Holte-Stukenbrock
Telefon 05207 – 92489-0
www.safaripark.de

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