Virtuelle Realität als Werkzeug der Zukunft

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Paderborn – Das Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn und die Universität Bielefeld entwickeln gemeinsam Methoden und Werkzeuge zur Verbesserung der Mensch-Maschine-Interaktion.

Anwenderin navigiert durch den virtuellen Prototypen. Foto: Universität Paderborn, HNI

Die Forscher des Heinz Nixdorf Instituts legen in einem Projekt des it’s OWL Spitzenclusters „Mensch-Maschine-Interaktion“ den Fokus auf virtuelle Hilfestellungen für Ingenieure. Dazu werden Virtual und Augmented Reality-Brillen eingesetzt, die das Einblenden von technischen Informationen ermöglichen und die Produktionsschritte einer Maschine visualisieren können. Diese realistische 3D-Darstellung hilft Ingenieuren im Rahmen von virtuellen Design Reviews Fehler in neuen Entwicklungen schneller zu erkennen und zu beheben, ohne einen realen Prototypen erstellen zu müssen. Im Rahmen dieser Arbeit entstand am Heinz Nixdorf Institut die Simulation einer virtuellen Backstraße für Berliner.

Anwender navigiert durch den virtuellen Prototypen. Foto: Universität Paderborn, HNI

Durch einen stetig wachsenden Softwareanteil werden Produkte und Produktionssysteme zunehmend komplexer. Entsprechend wird auch die Bedienung solcher Systeme immer unübersichtlicher. Um eine gute Benutzungsfreundlichkeit sicherzustellen, werden virtuelle Methoden und Werkzeuge zur Unterstützung von technischen Systemen entwickelt. Unternehmen können so Entwicklungsfehler vermeiden und die Anzahl realer Prototypen verringern.

Im Rahmen des it’s OWL Spitzenclusters werden 47 Projekte umgesetzt, die sich mit intelligenten, technischen Systemen auseinandersetzen. Der Großteil der Projekte wurde zum 30. Juni 2017 abgeschlossen.

 

 


 

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