IGM Münster zeigt attraktive Arbeitgeber

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Münster – Auf Einladung von Wolfgang Fritsch-Albert, Vorstandsvorsitzender der Westfalen AG und Sprecher der Industriegemeinschaft Münster, traf sich jetzt die Führungsmannschaft der IGM- Mitgliedsunternehmen zu ihrem jährlichen Austausch. Bei dem Treffen ging es um die strategische Ausrichtung in der Zukunft und die nächsten gemeinsamen Projekte. Das Interesse in der Wirtschaft an dem Kreis ist groß: Die Zahl der Mitgliedsunternehmen in der IGM stieg innerhalb von zwei Jahren von 10 auf 17.

Die Führungsmannschaft der Industriegemeinschaft Münster (IGM) legte beim Jahrestreffen in den Räumen der Westfalen AG die zukünftige Ausrichtung fest. Sprecher der IGM sind derzeit Wolfgang Fritsch-Albert (Westfalen AG; 4.v.re.) und Dr. Renate Bork-Brücken (BASF).

Ungeachtet der stattlichen Zahlen, die Münsters Industrie kennzeichnen, wird die Stadt vorrangig als von Wissenschaft, Handel und Beamtentum geprägt wahrgenommen. Infolgedessen wird der Beitrag, den die rund 13.000 Beschäftigten der Industrie-Unternehmen und etwa 7.000 Beschäftigten angrenzender Branchen für Münster als Wirtschaftsstandort leisten, oft unterschätzt.

Der Zusammenschluss der 17 Unternehmen unterschiedlicher Industrie-Branchen, die Industriegemeinschaft Münster (IGM), hat es sich deshalb zum Ziel gesetzt, die Wahrnehmung industrienaher und -relevanter Themen zu steigern und das Engagement der Unternehmen in der Öffentlichkeit sichtbarer zu machen. „Industrie ist unglaublich spannend und vielfältig. Das wird von vielen Menschen, die nicht unmittelbar mit der Thematik in Kontakt stehen, nicht wahrgenommen“, erläutert Wolfgang Fritsch-Albert, Vorstandsvorsitzender der Westfalen AG und gemeinsam mit Dr. Renate Bork-Brücken, BASF, Sprecher der Industriegemeinschaft Münster.

Eines der wesentlichen Ziele, die bei dem Treffen vereinbart wurden, ist deshalb, die Kommunikationskampagne der IGM fortzuführen. Die Sichtbarkeit der Industrie in Münster und ihre Positionierung als kraftvoller Motor für eine positive Entwicklung der Stadt sollen so erhöht werden. Weiterhin wurde vereinbart, die bisherigen strategischen Themen – die Positionierung als attraktiver Arbeitgeber und Ausbilder sowie das Engagement und die Präsentation im öffentlichen Raum – noch emotionaler zu kommunizieren.

Zu den zentralen Handlungsfeldern der nächsten Jahre gehört auch die Nachwuchsgewinnung. Ein starker gemeinsamer Auftritt soll dabei helfen, mehr Jugendliche als bisher für eine Karriere in der Industrie zu begeistern. Als ein weiteres neues Arbeitsfeld wurde der Einstieg in einen intensiveren Dialog mit wichtigen politischen Akteuren Münsters vereinbart.

Die IGM wird noch bis Ende 2017 von Wolfgang Fritsch-Albert, Westfalen AG, und Dr. Renate Bork-Brücken, BASF, geleitet. 2018 bleibt Bork-Brücken im Amt und Wolfgang Stricker, Stricker GmbH & Co. KG, übernimmt die Funktion des zweiten Sprechers. Netzwerk-Koordinator und zentraler Ansprechpartner für die Umsetzung der Aktivitäten bleibt bis Ende 2018 Wieland Pieper. Administrativ werden die Projekte der IGM durch das Team der IHK unterstützt.

Die Industriegemeinschaft Münster umfasst zur Zeit 17 Mitgliedsunternehmen sowie ein assoziiertes Mitglied. Zu den Mitgliedern gehören: Aenova, Agravis, Armacell, BASF Coatings, Dermascence, Firmengruppe Brück, Hengst Filtration, Dr. Jentschura, Remondis, Schlatter, Siemens, Stadtwerke Münster, Stricker, Trelock, Unternehmensgruppe Aschendorff, Westfalen Gruppe und Winkhaus. Assoziiertes Mitglied ist Westfalenfleiß.

Angestrebt wird eine stetige Erweiterung des Mitgliederkreises, um die Wahrnehmung der Industriegemeinschaft Münster zu erhöhen und noch leistungsfähiger bei der Umsetzung zukünftiger Projekte zu werden.


 

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