Lünen: Wasser neu entdecken

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Lünen – Corona sorgt dafür, dass sich immer mehr Zeitgenossen in der Heimat auf den Weg machen – und dabei viele Entdeckungen machen können. In Lünen bieten zehn neue Wasser-Entdeckertouren Familien spannende und attraktive Natur- und Kulturerfahrungen. Die App „Actionbound“ (sie kann kostenlos heruntergeladen werden unter dem Link https://de.actionbound.com), informiert zu den Besonderheiten entlang des Weges, sensibilisiert und gibt Tipps für einen schonenden Umgang mit Wasser.

Lünen

Stellten die Entdeckertouren zum Wasserkreislauf an einer der neuen Stelen in Lünen vor: (v.li.) Jürgen Kleine-Frauns, Bürgermeister der Stadt Lünen, Ursula Heinen-Esser, NRW-Umweltministerin, Daniela Fiege, Vorstand Stadtbetrieb Abwasserbeseitigung Lünen (SAL), und Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender von Emschergenossenschaft und Lippeverband – Foto Kirsten Neumann, EGLV

Auch die Herausforderungen des Klimawandels sind Thema. NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser hat gemeinsam mit Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandschef von Emschergenossenschaft und Lippeverband, das Umweltbildungsprojekt besucht, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die neuen Entdeckertouren zeigen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Wege des Wassers durch die Stadt Lünen und informieren zu den Themen Regenwassernutzung und -bewirtschaftung, Abwasserbehandlung und Gewässer. Aufgelegt hat das Pilotprojekt der Stadtbetrieb Abwasserbeseitigung Lünen (SAL). Anhand der App Actionbound können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Routen zu verschiedenen Themen erkunden: „Wo kommt das Wasser her und wo geht es hin“ oder „All-in-One Abwasser und Klima – 10 Stopps und ein Insektenhotel“ lauten zwei von zehn Titeln der digitalen Routen. Dabei geben die Touren auch Hinweise, wie sich zu Hause und im Alltag ganz praktisch Wasser- und Klimaschutz umsetzen lassen.

Das Projekt ist laut Presse-Info mit Fördermitteln der „Klimaresilienten Region mit internationaler Strahlkraft“ (KRIS) realisiert worden. KRIS ist ein Projekt der Ruhr-Konferenz der Landesregierung, das Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung im Ruhrgebiet unterstützt – 250 Millionen Euro stellen das Land Nordrhein-Westfalen und die Wasserverbände bis 2030 dafür zur Verfügung. Umgesetzt wird KRIS seit 2020 unter dem Dach der 2014 gegründeten Zukunftsinitiative „Wasser in der Stadt von morgen“ von Emschergenossenschaft und Städten. Weitere Wasserverbände wie der Lippeverband und Städte wie Lünen sind nun auch dabei. Das Projekt ist mit rund 45.000 Euro von Land und Emschergenossenschaft/Lippeverband gefördert worden. Das Thema Lünen: Wasser neu entdecken ist ausdrücklich als Modellprojekt angelegt: Andere Städte können die entwickelten Formate und Materialien angepasst auf ihre Situation übernehmen, heißt es weiter.

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