Musikalische Weltreise mit Axel Prahl

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Hamm – Am 1. März wird Hamm zum „Tatort“, wenn Axel Prahl die Lippestadt besucht. Allerdings kommt er nicht als sein bestens bekanntes Alter Ego „Kriminalhauptkommissar Frank Thiel“ und wird auch nicht von Rechtsmediziner Prof. Dr. Dr. Karl-Friedrich Boerne begleitet, da es keinen Fall aufzuklären gilt. Stattdessen gibt’s Musik. Begleitet von seinem einmaligen Inselorchester stellt Prahl um 20 Uhr sein brandneues Album „Mehr“ im Kurhaus Bad Hamm vor.

Axel Prahl mit seiner Band tritt in Hamm auf – Foto: Tine Acke

Moment mal, jetzt singt der auch noch? Den meisten ist der 1960 in Eutin geborene Axel Prahl seit 2002 aus dem sonntäglichen Tatort vertraut. Doch Prahl ist weit mehr als der Tatort-Kommissar, war auch nie „nur“ Schauspieler. Als Achtjähriger bekam er eine Gitarre und nahm sechs Jahre später an einem Musikwettbewerb in Neustadt (Holstein) teil, den er auch gewann. Damit qualifizierte er sich automatisch für den Landesentscheid, zu dem er aber nicht antrat. Trotzdem blieb er seiner Musikleidenschaft treu, war u. a. als Straßenmusiker in Spanien unterwegs, spielte in den Bands Ougenweide und Impuls. Später konzentrierte er sich dann ausschließlich auf die Schauspielerei, glänzte zunächst in diversen Theaterproduktionen, ab 1992 auch in Fernseh- und Kinofilmen. Mittlerweile hat er zahlreiche Preise (u. a. Grimme-Preis, Goldene Kamera, Goldene Henne, Preis der deutschen Filmkritik) gewonnen – und wieder Zeit für seine zweite Leidenschaft, die Musik.

2011 hat sich Prahl seinen Jugendtraum erfüllt und mit „Blick aufs Mehr“ sein erstes Album veröffentlicht. Geplant waren anfangs nur 15 Konzerte, aus denen am Ende knapp 200 wurden. Sieben Jahre später legt er nun mit „Mehr“ nach: wiederum alles eigene Lieder, stilistisch vielfältig. Klassik, Shanty, Fado, Tango, Chanson – Prahl gibt jedem Song seine eigene musikalische Charakteristik, seine raue, rauchige Stimme verleiht den Texten den perfekten Klang. Prahl singt Prahl – authentisch, bodenständig, erdig, mit Witz und Lust am Musizieren.

Für das Konzert am 1. März sind nur noch Restkarten erhältlich – beim städtischen  Kulturbüro, allen Eventim- Vorverkaufsstellen und im Web-Shop unter www.hamm.de/kultur.

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