Mentoringprogramm „next step“: Starkes Duo

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Westfalen – Das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Märkische Region hat mit „next step“ ein Mentoringprogramm geschaffen, das weibliche Nachwuchskräfte bei der beruflichen Entwicklung unterstützt.

Mentoringprogramm „next step“

Einmal im Monat kommen Mentor und Mentee zusammen. Seminare unterstützen das Mentoringprogramm „next step“ – Fotos: Agentur Mark

Ein Mentor, eine Mentee und ein Jahr Zeit für den Erfahrungsaustausch. So lässt sich das Mentoringprogramm „next step“ des Kompetenzzentrums Frau & Beruf Märkische Region knapp zusammenfassen. Die Mentee ist dabei eine weibliche Nachwuchskraft aus einem kleinen bis mittelständischen Unternehmen aus Hagen, dem Ennepe-Ruhr-Kreis oder aus dem Märkischen Kreis, der Mentor eine erfahrene Führungskraft. Innerhalb eines Jahres treffen sie sich monatlich zum Austausch und besuchen ergänzend zwei Seminare zum Erfahrungsaustausch und mit interessanten Referenten. Habe ich meine Arbeit gut organisiert? Wie kann ich meinen Umgang mit Kunden, Kolleginnen und Kollegen sowie Vorgesetzten verbessern? Sind meine Leistungen in der Firma sichtbar? Das sind Beispiele für Fragestellungen, denen sich das Tandempaar aus Mentor und Mentee während der Zusammenarbeit widmen kann.

Mentoringprogramm „next step“, Aileen Schmieder und Karsten Adenauer

Perfektes Tandempaar: Mentee Aileen Schmieder und Mentor Karsten Adenauer

Welche Entwicklung ein solches Mentoringprogramm tatsächlich initiieren kann, zeigt das Beispiel von Mentor Karsten Adenauer, Personalleiter bei der Busch-Jaeger Elektro GmbH in Lüdenscheid, und Mentee Aileen Schmieder, die zu Beginn des Programms bei der Alutronic Kühlkörper GmbH & Co. KG in Halver in der Produktion arbeitete. Sie studierte bereits nebenher Personalmanagement und wollte sich beruflich verändern. Ihr Wunsch war, in den Personalbereich von Alutronic zu wechseln, der sich jedoch erst im Aufbau befand. Im Austausch mit Karsten Adenauer wurde aus dem Wunsch ein konkretes Ziel. „Ein sportliches Ziel für nur ein Jahr Zeit“, wie Aileen Schmieder anmerkt. „Es war ein sehr emotionales Jahr für mich, voller Berg- und Talfahrten.“ Der Vollzeitjob, die Abendklassen und Prüfungen, das Mentoring, hinzu kommen Ansprüche an sich selbst. Aber die junge Frau hat es geschafft, auch dank ihres Mentors: „Herr Adenauer war da wie ein Ruhepol für mich. Er hat mich Schritt für Schritt auf den neuen Aufgabenbereich vorbereitet. Ich konnte sehr von seinem Know-how profitieren. Er war ein Wegbegleiter, der mir mit gutem Rat zur Seite stand, aber nicht in mein Leben involviert ist. So konnte er objektiv seine Meinung äußern.“

Auch Karsten Adenauer, der, nebenbei bemerkt, schon zum zweiten Mal als Mentor bei next step teilgenommen hat, schätzt das Vertrauensverhältnis und die intensiven Gespräche zwischen Mentor und Mentee. Davon profitiere nicht nur der Nachwuchs, sondern auch der „alte Hase“ im Geschäft: „Ich habe auch viel von der Mentee lernen können. Im Austausch bekommt man neue Impulse und Zugänge zu Themen und damit die Möglichkeit, seine eigenen Einstellungen zu hinterfragen.“

Die Bewerbungsphase für die nächste Runde läuft noch bis zum 25. August 2017. Alle Informationen zum Mentoringprogramm „next step“ bietet die Agentur Mark, der das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Märkische Region angeschlossen ist, auf ihrer Website.

Kompetenzzentrum Frau & Beruf Märkische Region, c/o Agentur Mark, Tel. 02331/488780, www.agenturmark.de

 


 

 


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