Provinzial NordWest legt gute Bilanz vor

Print Friendly, PDF & Email

Münster – Der Provinzial NordWest Versicherungskonzern ist mit dem Geschäftsergebnis für das Jahr 2016 „sehr zufrieden“. Das teilte der Vorstandsvorsitzende Dr.Wolfgang Breuer jetzt im Rahmen der Bilanzpressekonferenz mit. „Wir sind ertragreich gewachsen, wirtschaften profitabel und haben mit einem Jahresüberschuss von 175,2 (Vorjahr: 147,5) Mio. Euro vor Steuern in der Holding ein gutes Ergebnis erzielt.“

Dr. Wolfgang Breuer, Vorstandsvorsitzender der Provinzial NordWest, ist “sehr zufrieden” mit den Zahlen für das Geschäftsjahr 2016 – Fotos: Provinzial NordWest

Zu verdanken sei das Ergebnis zum einen dem guten Versicherungsgeschäft. So konnte die Provinzial NordWest einen Zuwachs von 60.000 Verträgen verzeichnen. Im wichtigen Segment der Schaden- und Unfallversicherung ließ der zweitgrößte öffentliche Versicherungskonzern mit einem Beitragsanstieg von 3,4 Prozent im selbst abgeschlossenen Geschäft den Markt klar hinter sich. Der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft benennt hier einen Beitragsanstieg von 2,6 Prozent. Ausgesprochen positiv entwickelte sich das Neugeschäft in der Schaden- und Unfallversicherung, das deutlich um 5,2 Prozent gesteigert wurde. Sehr erfreulich entwickelte sich auch das Geschäft mit den Lebensversicherungen hinsichtlich des Neugeschäfts gegen laufende Beitragszahlung: Die Provinzial NordWest Lebensversicherung AG konnte dieses im vergangenen Jahr um 10 Prozent steigern. Über alle Sparten hinweg hat der Provinzial NordWest Konzern fast 10 Millionen Verträge im Bestand.

Der Sitz der Provinzial NordWest Holding AG

Zum anderen, so Breuer, sei das zufrieden stellende Ergebnis auch der großen Laufruhe zu verdanken. „Es gab nur wenig Einflüsse von außen, keine schlimmen Stürme in etwa, so dass wir uns auf das Konzerninnere konzentrieren konnten.“ Insgesamt verringerten sich die bilanziellen Bruttoschadenaufwendungen um 3,0 Prozent auf 1,19 Milliarden Euro. In Zusammenhang mit einem strikten Kostenmanagement konnte die für eine Rentabilitätsbeurteilung aussagekräftige Schaden-Kosten-Quote weiter gesenkt werden. Sie reduzierte sich von bereits guten 92,1 Prozent im Jahr 2015 auf 88,6 Prozent im Jahr 2016. „Wir stehen damit erheblich besser da als die Branche, die für 2016 eine Schaden-Kosten-Quote von voraussichtlich 96 Prozent aufweist“, erläutert der Vorstandschef.

Vorangetrieben wurde im vergangenen Geschäftsjahr das Strategieprogramm NordWest 2018: „In acht Handlungsfeldern – Wachstum, Produkte, Digitalisierung, Versicherungstechnischer Ertrag, Effizienz, Personal, Konzernorganisation und Steuerung – arbeiten alle Beteiligten mit großem Engagement. Wir kommen zügig voran“, bilanziert Breuer. Es konnten einige neue Produkte eingeführt werden, die sehr gut angenommen wurden – zum Beispiel die neue Wohngebäude- und Hausratversicherung, die im Franke und Bornberg-Rating in der höchsten Produktkategorie (Topschutz) jeweils das bestmögliche Rating erhielt. Auch im Bereich der Digitalisierung konnte schon einiges erreicht werden: Neue digitale Services wie die Online-Schadenmeldung, die digitale Unterschrift und der Kunden-Live-Chat sind etabliert. Das Kundenportal „Meine Provinzial“ mit einem elektronischen Postfach und vielen digitalen Services startet im Sommer.

 

 


 

 


[ff id="1"]

Deine Meinung ist uns wichtig

*