Roland Stratmann: Ausstellung in Nottuln

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Nottuln – Die Galerie Hovestadt eröffnet am 10. Aril um 11.00 Uhr ihre neue Ausstellung mit Arbeiten von Roland Stratmann.

Roland Stratmann: Medea

Roland Stratmann: Medea

Neben der Gestaltung dreidimensionaler Werke für den öffentlichen Raum bildet das zeichnerische Werk einen Schwerpunkt im künstlerischen Schaffen Roland Stratmanns. Hier setzt er sich vor allem mit künstlerischen Fragestellungen zur Linie auseinander, ihrer konturierenden, ein- und ausgrenzenden und beschreibenden Funktion. Daraus resultieren beispielsweise so genannte „Endloszeichnungen“, die unter hoher Konzentration aus einer einzigen, ununterbrochenen Linie entstehen.

Roland Stratmann wurde 1964 in Borken-Weseke gboren und studierte von 1984 bis 1990 an der Universität der Künste Berlin. 1991 erhielt er das Stipendium Junge Kunst der Alten Hansestadt Lemgo. 2000 lebte er mit einem Stipendium der Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur in Istanbul. 2006 erhielt er den Tempelhof-Schöneberger Kunstpreis. Sein künstlerischer Entwurf für die Lichtinstallation „Neuköllner Tor“ am S- und U-Bahnhof Neukölln in Berlin wurde 2009 mit dem Nationalen Sonderpreis für integrierte Stadtentwicklung und Baukultur ausgezeichnet. Stratmann lebt in Berlin.

Roland Stratmann: Kalotten-Karussell

Roland Stratmann: Kalotten-Karussell

Stratmann gestaltet seine dreidimensionalen Werke meist mit einfachen Materialien des Alltags. Für seine partizipativen Installationen bindet er Besucher und Rezipienten in den Entstehungsprozess der künstlerischen Arbeit mit ein. Gesamtform und Struktur des aus diesem Dialog resultierenden Kunstwerks werden dabei vom Künstler geplant und festgelegt, die Detailformen in einem gemeinsamen Prozess entwickelt. Ein weiterer Schwerpunkt seines künstlerischen Schaffens findet sich in seinem zeichnerischen Werk. Hier setzt er sich vor allem mit künstlerischen Fragestellungen zur Linie auseinander, ihrer konturierenden, ein- und ausgrenzenden und beschreibenden Funktion. „Daraus resultieren beispielsweise Endloszeichnungen, die unter hoher Konzentration aus einer einzigen, ununterbrochenen Linie entstehen“, erläutert Galeristin Dr. Gabriele Hovestadt. Die studierte Kunsthistorikerin kuratiert Ausstellungen und vermittelt zeitgenössische Kunst seit 2010. Die Eröffnung ihrer Galerie auf dem Hof in Stockum in einem ehemaligen Scheunenboden fand 2012 statt. Ihr intuitives Gespür für die Wünsche und Bedürfnisse Ihrer Klienten sowie die Fähigkeit, Räume durch eine künstlerische Note zu beleben, ist ihr Markenzeichen.Die Laudatio zur Ausstellungseröffnung in Nottuln hält der Kunsthistoriker Dr. Stephan Trescher aus Münster. Der Künstler ist anwesend.

www.galerie-hovestadt.de

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