Droste-Tage auf Burg Hülshoff

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Havixbeck – Die Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung veranstaltet vom 18. bis 20. Juli auf Burg Hülshoff bei Havixbeck (Kreis Coesfeld) die ersten Droste-Tage. Die berühmte Dichterin (1797-1848) wird im Spiegel der Gegenwartskunst betrachtet: Im Rahmen einer szenischen Lesung und eines Konzerts wird das Werk von Annette von Droste-Hülshoff aus Sicht heutiger Künstler neu betrachtet. Das Publikum erlebt mehrere Uraufführungen, und als besonderer Ort wird erstmals die Vorburg von Burg Hülshoff bespielt. Der Kartenvorverkauf hat begonnen.
Burg Hülshoff bei Havixbeck, erstmals erwähnt 1349, ist die Geburtsstätte der großen deutschen Dichterin Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848). Foto: Agnes Schulte

Burg Hülshoff bei Havixbeck, erstmals erwähnt 1349, ist die Geburtsstätte der großen deutschen Dichterin Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848). Foto: Agnes Schulte

Am Freitag und Samstag(18. und 19.7.) wird jeweils um 20 Uhr in der Vorburg von Burg Hülshoff die szenische Lesung „Du bist nicht ich“. Ein literarisches Zwiegespräch. Annette von Droste-Hülshoff und Judith Kuckart aufgeführt. Die Annette-von-Droste-Hülshoff-Preisträgerin Judith Kuckart stellt eigene Texte ausgewählten Gedichten, Prosatexten und Briefen der Droste gegenüber. Das gemeinsame Thema der Texte ist die Sehnsucht nach Heimat, nach Geborgenheit in der westfälischen Landschaft und bei ihren Menschen. Es entsteht ein Gespräch über die Zeiten hinweg, das den Zuhörer auffordert, jenseits der Zeitgebundenheit der Texte die Gemeinsamkeit der Gedanken und Gefühle zu entdecken. Mitwirkende sind Kirsten Hartung (Sprecherin 1/Klavier), Helene Grass (Sprecherin 2/Akkordeon) und Judith Kuckart.

Am Sonntag (20.7.) findet auf dem Vorplatz der Vorburg das Hülshoffer Sommerkonzert unter freiem Himmel statt. Das Cello-Quartett „Le Cerf“ der Hochschule für Musik Detmold (Klasse Prof. Xenia Jankovic) und die Mezzosopranistin Rebecca Blanz (Hochschule für Musik Detmold, Klasse Prof. Markus Köhler) sind mit einem Programm zu hören, das einen weiten Bogen spannt. So werden unter anderem Werke von Mahler, Schubert und Tschaikowsky in Bearbeitung für Gesang und Cello-Quartett gegeben.

Außerdem hält der Abend zwei besondere Höhepunkte bereit: Die Uraufführung der Neuvertonungen des bekannten Droste-Gedichts „Der Weiher“ und des Gedichts „Schöner See Wasseraug“ von Sarah Kirsch. Der Komponist und Musiker Matthias Bonitz führt durch das Programm.

Bei unzureichenden Wetterbedingungen wird das Konzert in die Vorburg verlegt.

Die Karten für eine Veranstaltung kosten jeweils 18 Euro (ermäßigt 13 Euro) und sind ab sofort erhältlich. Bestellungen werden telefonisch unter 02534 / 1052, per E-Mail (Tickets@burg-huelshoff.de) oder schriftlich (Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung, Schonebeck 6, 48329 Havixbeck) entgegen genommen. Karten können innerhalb der regulären Öffnungszeiten auch an den Museumskassen von Burg Hülshoff und Haus Rüschhaus in Münster erworben werden.

Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung / Schonebeck 6 / 48329 Havixbeck
Telefon  02534 –  1052
www.burg-huelshoff.de
 
Literaturkommission Westfalen / Erbdrostenhof / Salzstraße 38 / 48147 Münster

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