Mittelstand ist Rückgrat der deutschen Wirtschaft

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Westfalen – „Der Mittelstand ist der Leistungsträger der deutschen Wirtschaft“, so Frank Elbe, deutscher Botschafter a. D. Er schaffe die meisten Arbeitsplätze und trage die finanzielle Hauptlast in Deutschland, ergänzte Wolfgang Kubicki, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Landtag von Schleswig-Holstein. Beide waren Gastredner des 8. OPTIMUM Wirtschaftsgesprächs anlässlich des Internationalen Reitturniers Balve Optimum. Thema des Gesprächs: „Europa im Wandel – Wie lange noch trägt der deutsche Mittelstand die Hauptlast des Systems?“

Regelmäßig treten hier die aussichtsreichsten Talente an. - Foto: Petra Reker/Balve Optimum

Regelmäßig treten hier beim Balve OPTIMUM die aussichtsreichsten Talente und hochdekorierte Reiter gegeneinander an. – Foto: Petra Reker/Balve Optimum

Moderiert wurde die Diskussion von dem bekannten Steuerexperten Prof. Dr. Jörg H. Ottersbach. Die Einladungen erfolgten im Namen von Rosalie Gräfin Landsberg-Velen (Veranstalterin Balve Optimum International), Stephanie Kißmer (Geschäftsführerin Stadtmarketing Balve GmbH) und Dr. h.c. Hans-Peter Rapp-Frick (Hauptgeschäftsführer SIHK zu Hagen).

Frank Elbe, deutscher Botschafter a.D., Prof. Dr. Jörg H. Ottersbach und Wolfgang Kubicki, FDP-Vorsitzender im schleswig-holsteinischem Landtag. - Foto: Jes Johannsen.

Frank Elbe, deutscher Botschafter a.D., Prof. Dr. Jörg H. Ottersbach und Wolfgang Kubicki, FDP-Vorsitzender im schleswig-holsteinischem Landtag. – Foto: Jes Johannsen.

In der Diskussion waren sich die Teilnehmer einig, dass der Mittelstand – wie die Bundesrepublik insgesamt – von Europa profitiere. „Europa hat uns den Wohlstand gebracht, den wir derzeit genießen“, bilanzierte Elbe. Schließlich sei der Euro bei seiner Einführung ein starker Wachstumsmotor für die deutsche Wirtschaft gewesen. „Auch in der derzeitigen Krise zeigt der Euro sich stabil“, betonte der FDP-Politiker Kubicki. Daher sei es falsch, von einer Eurokrise zu sprechen. Es handele sich vielmehr um eine Schuldenkrise, die aus dem Versagen der jeweiligen nationalen Regierungen resultiere.

Polemik gegen Deutschland, wie sie in einigen europäischen Staaten geäußert wurde, empfanden Kubicki und Elbe unangebracht. Vielmehr können die Krisenländer von der Bundesrepublik lernen. „Unsere kleineren mittelständischen Strukturen sind volkswirtschaftlich besser als die Konzentration auf Großkonzerne“, so Kubicki. Auch das deutsche duale Ausbildungssystem sei nachahmenswert. „Wir müssen beispielgebend sein, ohne besserwisserisch zu wirken“, so das Fazit der Dikussion.

Das Wirtschaftsgespräch hat sich in den letzten Jahren zu einem exponierten Treffen von Entscheidungsträgern entwickelt und ist so zu einer festen Größe am Rande des sportlichen Geschehens geworden. Unter der Schirmherrschaft von Ruth und Jürgen Echterhage, Echterhage Holding, waren am Freitag, 7. Juni, im Schloss Wocklum zahlreiche geladene Gäste aus Industrie, Kultur und Politik erschienen.

Unterstützt wird das OPTIMUM Wirtschaftsgespräch von der Provinzial Versicherung, der e.holding Fluid Technology Group, der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK), der JH Wirtschaftsberatung sowie der Stadtmarketing GmbH, in der alle mittelständischen Unternehmen und Sponsoren des Balve Optimum vertreten sind.

 www.balve-optimum.de

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