Musikalisches Finish beim Arnsberger Kultursommer

Print Friendly, PDF & Email

Musikalisches Finish diese Woche beim Arnsberger Kultursommer – George Nussbaumer und Richard Wester sind am Donnerstag, 9. September, wieder in Arnsberg zu Gast – diesmal ab 19 Uhr beim „Sommermärchen“ auf den Ruhrterrassen.

Sind beim Kultursommer in Arnsberg zu hören: George Nussbaumer und Richard Wester - Foto Richard Wester

Sind beim Kultursommer in Arnsberg zu hören: George Nussbaumer und Richard Wester – Foto Richard Wester

George Nussbaumer und Richard Wester

Das Programm der Ausnahmemusiker umfasst viele eigene, darunter auch deutschsprachige Songs, im Bereich Blues, Soul und Singer-Songwriting mit der „schwärzesten Stimme Österreichs“, George Nussbaumer am Piano, dazu Richard Westers groovige Instrumentals mit Saxophon und Flöten. „Eine faszinierende und mitreißende Mischung voller Power und Spiellust“, versprechen die Kultursommer-Veranstalter.
George Nussbaumer wurde einem breiteren Publikum bekannt durch seine Mitwirkung beim Grand Prix International (heute „ESC“) 1996 in Oslo, wo er für Österreich den 10. Platz belegte. Darüber hinaus heißt es in der Ankündigung des Arnsberger Kulturbüros: „Neben seinen Eigenkompositionen interpretiert der erblindete Pianist und Sänger Blues-Klassiker von Bob Dylan bis Randy Newman. In Deutschland gilt er (noch…) als echter Geheimtipp.“

Richard Wester, Komponist, Arrangeur und Instrumentalist, zuhause bei Flensburg, „gilt als einer der bedeutendsten Saxophonisten des Landes“. Er spielte u.a. bei und mit Ulla Meinecke, BAP, Joe Cocker, Reinhard Mey oder Udo Lindenberg. Zusammen mit Manfred Maurenbrecher erhielt den Deutschen Kleinkunstpreis.
Eigentlich stand ein Open-Air Konzert von Nussbaumer/Wester an gleicher Stelle bereits zu Eröffnung des Kunstsommers 2019 auf der Agenda, fiel damals aber buchstäblich ins Wasser. Diesmal stehen die Zeichen auf einen entspannten Spätsommerabend.

Eingestimmt wird bereits ab 17 Uhr, so die Mitteilung aus Arnsberg. Das Team vom „Herrn Nilsson“ werde alles daran setzen, „dass die Einstimmung auf das Wochenende eine ganz runde Sache wird!“ Der Eintritt zum Konzert ist frei, auf den Sitzplätzen gelten gemäß den aktuellen Regelungen keine coronabedingten Einschränkungen.

Freiraumkonzert mit Florian Betz

Träumen mit Marimba und Pantam steht am Freitag, 10. September, ab 18 Uhr auf dem Programm. Florian Betz begleitet auf seinen Instrumenten das Publikum in eine facettenreiche Klangwelt. Die Musik lade zu tiefer Ruhe und Lebendigkeit ein, heußt es in der Ankündigung: „Die Melodien sind rhythmisch lebendig und behalten dabei zugleich etwas Verträumtes. Die Musik ist improvisiert und nimmt die Atmosphäre des Publikums und des Ortes auf.“

Florian Betz studierte Schlagwerk, Elementare Musikpädagogik und Jazz-Mallets in Nürnberg. Bei seinen Konzerten ist hör- und spürbar, dass er sich viel mit Körper/Bewegung/Tanz beschäftigt hat. Neben seiner Musikertätigkeit engagiert er sich in der Klimabewegung und gibt Workshops in Verkörperte Ökologie.

Im Rahmen seiner Freiraum-Tour spielt er nicht wie sonst in Konzertsälen, sondern in öffentlichen Parks. Die Gäste bringen sich eine eigene Decke zum Sitzen mit.
Das Kulturbüro weist daraufhin, dass Karten für das Konzert in den Reservix – Vorverkaufsstellen erhältlich sind. Der Verkehrsverein Arnsberg hat bis 17 Uhr geöffnet, die Buchhandlung Sonja Vieth bis 18 Uhr. Karten können zudem online erworben werden. Eine Abendkasse wird nicht eingerichtet.

Speak Your Mind

*