Region Westfalen bekommt neues Sprachrohr

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Westfalen hat ein neues Sprachrohr: Westfalen e.V. Der Verein will eine starke Stimme für die Bürgerinnen und Bürger, Verbände und andere Organisationen in den Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster sein und die Region Westfalen stärken, heißt es jetzt in einer Pressemitteilung.

Der neue Verein Westfalen e.V. will sich verstärkt um Westfalen kümmern. – Foto Stadt Hamm

„Damit Westfalen im sich weiter verschärfenden Wettbewerb der Regionen wahrnehmbar bleibt, muss es eine gemeinsame und starke Interessenvertretung geben, die die Anliegen abseits der bereits vorhandenen Organisationen und Institutionen einvernehmlich und kooperativ bündelt. Wir arbeiten parteiübergreifend, unabhängig, ehrenamtlich und nach dem Motto: Einigkeit macht – vor allem Westfalen – stark“, erklärt Manfred Müller, bis 2020 langjähriger Landrat des Kreises Paderborn, der zum Vorsitzenden von Westfalen e.V. gewählt wurde. Seine Stellvertreterin Susanne Festge, Unternehmerin aus Oelde, betont: „Westfalen e.V. ist ein Angebot an alle Interessierten, die Kräfte zu bündeln, um damit nicht nur auf den unterschiedlichen politischen Ebenen besser gehört zu werden. Unser Zusammenschluss ist keine Konkurrenz, sondern eine Ergänzung der bestehenden Organisationen. Die Fortentwicklung Westfalens ist uns – auch vor dem Hintergrund der Herausforderungen der Corona-Pandemie – eine Herzensangelegenheit.“

„Herzlich, verlässlich, innovativ – das sind die Beschreibungen, die den Namen Westfalen e.V. ergänzen und auf den Punkt bringen“, erläutert Marc Herter, Schatzmeister des Vereins und Oberbürgermeister der Stadt Hamm, die Sitz der neuen Interessenvertretung Westfalens ist. “ Die Geschäftsstelle des Vereins befindet sich im Hammer Rathaus.

Dem Vorstand von Westfalen e.V. gehören neben Unternehmer (Metallwerke Renner) Jürgen Henke (Schriftführer) aus Ahlen ferner an: Christoph Dammermann, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) des Landes Nordrhein-Westfalen, der in Werne wohnt; Klaus Kaiser, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (MKW) aus Arnsberg; Dr. Marie Theres Thiell, Aufsichtsrätin in verschiedenen Unternehmen und Mitglied des Landesverbandsvorstandes Westfalen des Verbandes deutscher Unternehmernehmerinnen; Burkhard Leismann, ehemaliger Direktor des Kunstmuseums Ahlen, Dr. Hans-Ulrich Predeick, Rechtsanwalt und Erster Landesrat a.D. aus Münster.

Kooptierte beratende Mitglieder im Vorstand sind die Regierungspräsidentinnen von Münster und Detmold, Dorothee Feller und Judith Pirscher, sowie der Regierungspräsident von Arnsberg, Hans-Josef Vogel und der Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, Matthias Löb.

Westfalen e.V. setzt die Arbeit des früheren Vereins Westfalen-Initiative fort, der sich von der Stiftung getrennt hat. Schwerpunkte der Aktivitäten sind u.a. die bessere Vernetzung der am politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Leben engagierten Westfälinnen und Westfalen, Bündnisse mit vorhandenen Gruppen, Organisationen und Einrichtungen schmieden, koordinierende Aufgaben (etwa Abstimmung der Aktivitäten der Teilregionen Münsterland, Ostwestfalen, Lippe, Südwestfalen und Westfälisches Ruhrgebiet) wahrnehmen – zum Wohle der Region Westfalen.

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