Beethoven lebt – auch in der digitalen Welt

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Beethoven lebt – auch in der digitalen Welt:  Vom 25. April bis 3. Oktober gibt es in Gronau im rock´n´popmuseums die Sonderausstellung „Ludwig lebt! Beethoven im Pop“ zu sehen.

Beethoven lebt - auch in der digitalen Welt

Ludwig van Beethoven im rock´n´popmuseum – welchen Einfluss der Komponist auf die heutige Musik hat können Besucher  jetzt in Gronau entdecken – Foto rock’n’popmuseum

Am kommenden Sonntag wird sie eröffnet: Die bisher größte und aufwendigste Sonderausstellung des rock´n´popmuseums – „Ludwig lebt! Beethoven im Pop“. Auf 600 Quadratmetern tauchen die Besucher in die bunte und kuriose Welt des Ausnahme-Komponisten Ludwig van Beethoven ein.

Neben dem Live-Erlebnis in Gronau bietet das Team aufgrund der aktuellen Corona-Situation auch ein vielfältiges Digital-Programm als Alternative für Gäste an. Unterstützt wird das Museum dabei von der Beethoven Jubiläums GmbH, von der Sparkasse Westmünsterland und von der Sparkassenstiftung.
Aktuell (Stand 21. April 2020) ist es Besucher noch gestattet, mit einem negativen Corona-Schnelltest Museen in Nordrhein-Westfalen zu besuchen.

Beethoven lebt - auch in der digitalen Welt

Neben dem Live-Erlebnis in Gronau bietet das Team des rock´n´popmuseums aufgrund der aktuellen Corona-Situation auch ein vielfältiges Digital-Programm als Alternative für Gäste an – Foto rock’n’popmuseum

Da sich die Lage und das Infektionsgeschehen jederzeit kurzfristig ändern können, ist das Team des rock´n´popmuseums auf alle Eventualitäten vorbereitet. „Für uns war es nur konsequent, ergänzend ein digitales Ausstellungs-Angebot auf die Beine zu stellen. Zum einen aufgrund der Corona-Pandemie und zum anderen, um Interessenten aus ganz Deutschland und dem Ausland einen Blick in die einzigartige Ausstellung zu ermöglichen“, erklärt rock´n´popmuseum Geschäftsführer Thomas Albers.

Virtuelle Führungen via Zoom
Bereits seit März haben Fans der Pop- und Rockmusik die Möglichkeit, die Dauerausstellung in einer digitalen Führung via Zoom kennenzulernen. Das geschulte Museums-Personal führt dann live durch die Ausstellung, erklärt spannende Hintergrundgeschichten und zeigt eindrucksvolle Exponate.

Dieses Format wird es ab Mai auch für die Beethoven-Sonderausstellung geben. Gruppen von bis zu 30 Personen haben dann die Möglichkeit, sich bequem von zuhause durch die neue Sonderausstellung führen zu lassen. Egal ob Familien, Stammtische oder Seniorengruppen – die Inhalte sprechen jede Zielgruppe an.

Beethoven lebt - auch in der digitalen Welt

Die Tanzfläche in der Sonderausstellung erinnert an den Film „Saturday Night Fever“ – auch hier sind Beethovens Einflüsse zu spüren – Foto rock’n’popmuseum

Die Führungen werden von der Sparkasse Westmünsterland gefördert und sind für Schulklassen kostenlos. „Ein Hauptteil der Sonderausstellung beschäftigt sich mit Beethovens Einfluss auf die heutige Musikkultur. Besucher*innen werden beeindruckt sein, in welchen Werken – egal ob Musik, Film oder Comics – Beethoven wiederzufinden ist“, erklärt Kurator Dr. Thomas Mania. Er und das Kuratoren-Team haben alle Ausstellungsinhalte wissenschaftlich aufbereitet und Beethovens Einfluss auf die Popkultur intensiv beleuchtet. Gemeinsam mit Ausstellungsgestalter Jörg Stauvermann ist schließlich eine einzigartige Kulisse als Präsentationsort entstanden.

Digitale Themenabende
Neben den virtuellen Führungen wird es künftig mehrere Themenabende geben, an denen die Kuratoren über ausstellungsspezifische Inhalte sprechen. Den Auftakt macht Prof. Dr. Michael Custodis am 19. Mai um 19:00 Uhr. Er referiert über das Thema „Wer war eigentlich dieser Ludwig van Beethoven“. Fortlaufend wird es einmal im Monat einen Themenabend zu spannenden Inhalten rund um die neue Sonderausstellung geben. Die nächsten Termine sind: Mittwoch, 16. Juni, Mittwoch, 21. Juli, Mittwoch, 18. August und Mittwoch, 15. September jeweils um 19:00 Uhr. Die Videos bleiben auf den Social-Media-Plattformen des Museums online und können auch zu einem späteren Zeitpunkt angesehen werden.

Große Social-Media-Präsenz
Darüber hinaus lohnt es sich, die Social-Media-Kanäle des rock´n´popmuseums im Auge halten. Hier werden künftig viele Einblicke und Hintergrundinformationen rund um „Ludwig lebt!“ veröffentlicht, unter anderem in Form von kurzen Experteninterviews.
Die „Kulturproleten“, eine Gruppe von Literatur-Student*innen aus Münster, übernehmen einmal im Monat den Instagram-Account des rock´n´popmuseums und sprechen mit den Kuratoren zu verschiedenen Themen wie Beethovens Musik im Film, im Jazz, seine Bedeutung für die Kunst oder den Ausnahme-Komponisten in der Literatur Das Format wird live gesendet und Zuschauer*innen haben auch hier die Möglichkeit, sich mit einzubringen und Fragen zu stellen.

Die Lieblingsstücke von Ludwig van Beethoven
Neben den verschiedenen Interview-Formaten wird es außerdem die Rubrik „Ludwigs Lieblingsstücke“ geben. In kurzen Videosequenzen stellen Museumsbegleiter besondere Exponate aus der Sonderausstellung vor. Die Videos können auf YouTube, Facebook und Instagram angesehen werden und geben einen kleinen Vorgeschmack auf das Live-Erlebnis in der neuen Ausstellung. „Wir sind sehr aufgeregt und freuen uns trotz der unsicheren Umstände riesig auf die Eröffnung der neuen Sonderausstellung und auf das vielfältige Programm. Zwar können digitale Alternativen nie das Live-Erlebnis vor Ort ersetzen, wir hoffen aber dennoch, dass unsere Online-Angebote Anklang finden und wir Musik- und Kulturliebhaber*innen ein wenig Freude in der Pandemie bescheren können“, betont rock´n´popmuseum Geschäftsführer Thomas Albers.

Alle Informationen rund um die Beethoven-Sonderausstellung und die aktuellen Besucherhinweise können online noch einmal nachgelesen werden. Termine und Informationen zu den Themenabenden gibt es hier: www.rock-popmuseum.de/events-d.html. Wunschtermine für digitale Führungen müssen aus organisatorischen Gründen mindestens fünf Tage im Voraus angefragt werden: Fuehrungen@rock- popmuseum.de.

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