Nachhaltigkeit in der Stuhlfabrik Schnieder

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Nachhaltigkeit ist ein hoch aktuelles Thema. Bei der Stuhlfabrik Schnieder aus Lüdinghausen ist es nicht neu – dort ist es historisch. Die hohe Qualität der Möbel ist das Beste, was dort für die Umwelt getan wird. Denn Nachhaltigkeit ist zuerst Haltbarkeit. Letzten Endes ist das Produkt, das am längsten hält, das Produkt mit den meisten Einsparungen bei Ressourcen, Abfall, Plastik, Energie und CO2.

Stuhlfabrik Schneider

Die Stühle (Möbel) werden nicht in Kartons oder Folie gepackt, sondern nachhaltig in Decken gewickelt und vorsichtig transportiert; Fotos: Stuhlfabrik Schneider

Immer wieder begegnen die Mitarbeiter der Stuhlfabrik Schneider Stühle aus den ersten Tagen der Fabrikation – und das ist jetzt rund 100 Jahre her. Das macht sie stolz und zeigt, dass im Betrieb vieles richtig gemacht wird.

Holz ist einer der wenigen Rohstoffe, die im Alter schöner werden – dessen Patina Geschichten erzählt und für Gemütlichkeit sorgt. Die Holzmöbel ersetzen Kunststoff. Das spart Plastik. Die Stühlemacher Schnieder verpflichten sich daher, langlebige Stühle zu produzieren. Und wer aus Holz baut, bindet CO2.

Verpackungsmüll

Generell ist die eigene Arbeit ein Schritt zur Nachhaltigkeit bei Schnieder. Denn die Mitarbeiter verpacken die Einrichtungen nicht in Folie, sondern in Decken, die die Monteure nach der Montage wieder mitnehmen und solange wie möglich verwenden. So entsteht kein Verpackungsmüll.

Die Monteure sind immer bemüht, so viele Rohstoffe wie möglich zu nutzen und zu verarbeiten. Wenn aber – und das lässt sich leider nicht vermeiden, sich doch etwas nicht verwenden lässt oder etwas abfällt, kommt es  nicht in den Müll, sondern in die Heizung. So werden die Rohstoffe wirklich bis zum letzten Gramm genutzt.

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Stuhlfabrik Schnieder: Möbel aus Holz

Stuhl 750 Jubiläumsedition – 100 Jahre Schnieder

Trotzdem fragt man sich: „Um Möbel aus Holz zu bauen, muss man ja Bäume fällen, wie kann das gut sein?“ Das kann es nicht nur, das ist es. Heute und in der Zukunft wird aufgrund des Klimawandels viel Holz verfügbar sein. Zum einen durch Stürme, aber leider auch durch Trockenheit und Krankheiten. Überlässt man dieses Holz sich selbst, würde es verfaulen und damit sein gesamtes CO2 freisetzen. Trocknet man es, um es weiter zu verarbeiten, bleibt das CO2 gebunden, bei uns für Jahrzehnte. Und selbst am Ende seiner Lebenszeit kann Holz noch als Energieträger verheizt oder kompostiert werden. Jedes Holzprodukt ersetzt zudem ein Produkt aus Plastik, das schwer recycelt und gar nicht kompostiert werden kann.

Viel lieber aber nutzt die Stuhlfabrik Schneider das Holz für ihre Möbel. Ein Stuhl kann bis zu 10 Kilogramm CO2 speichern und das über Jahrzehnte. Die Wegwerfmentalität unterstützt die Stuhlfabrik Schneider nicht. Darum machen sie Möbel für Generationen, die sehr, sehr lange funktionieren. Aber auch vor den Toren von Schnieder sehen wir uns in der Verantwortung. Schon immer waren wir auf der Suche nach regionalen Hölzern für unsere Möbel. Der Klimawandel stellt aber auch unsere Wälder vor große Aufgaben. Wir brauchen mehr Mischwälder und Hölzer, die sich mit den neuen Umständen zu Recht finden. Wenn wir Ihnen also zum Beispiel die Buche zeigen, dann tun wir das in der Absicht, einen Baum zu fördern, der ökologisch immer wichtiger für uns wird. Unsere Liebe gilt aber natürlich jedem Holz.

Die neuen Regeln zur Nachhaltigkeit sind bei uns nicht neu, sie sind ein Selbstverständnis – seit über 100 Jahren – für uns Menschen, für das Material und besonders für die Natur.

www.schnieder.com

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