Zwischen Bild und Skulptur

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Die Galerie Jutta Kabuth in Gelsenkirchen zeigt vom 6. Dezember bis zum 15. Februar aktuelle Werke vom Maler und Objektkünstler Harald Schmitz-Schmelzer. Seine Farbraumkörper besitzen eine starke haptische Wirkung, die durch ihre Materialität und schillernde Farbigkeit hervorgerufen wird. Schmitz-Schmelzer, der an der Kunstakademie Düsseldorf studiert hat und an der Universität Duisburg einen Lehrauftrag hatte, ist ein international renommierter Künstler. Nach dem Studium der Malerei setzte sich Schmitz-Schmelzer mit traditionellen Farbmaterialien auseinander und begann noch in den 1970er Jahren immer mehr mit Lacken und Kunststoffen zu arbeiten und mit verschiedenen Bildträgerformaten wie Stelen und Kreisformen zu experimentieren.

Harald Schmitz-Schmelzer

Foto: Harald Schmitz-Schmelzer

Seine aktuellen Werke sind aus mit Pigment eingefärbtem und auf Träger aus Holz gegossenen Kunstharz, das im Anschluss durch Schleifen und Polieren auf Hochglanz gebracht, in Schichtungen diesen Farbraumkörper bildet. Seine Schichtungen sind verschieden angelegt, mal parallel zur Holzfläche übereinander, mal senkrecht zum Holz – so erzeugt der Künstler nicht nur seine Objekte, sondern auch den Bildraum, indem er tatsächlich und real in den Raum vordringt. Es sind Farbraumkörper, in denen Farbe als Substanz und Malerei als schichtweiser Farbauftrag begriffen und realisiert wird. Und in dieser Reduktion auf das Wesentliche erreicht Harald Schmitz-Schmelzer eine unglaublich faszinierende ästhetische und haptische Wirkung.

Galerie Jutta Kabuth, Wanner Str. 4, 45879 Gelsenkirchen, Tel. 02091/487461 Öffnungszeiten nach Vereinbarung, www.galerie-kabuth.de

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