LWL-Planetarium: Musikalisch Lesung

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Münster – “Sound Textures For Nothing” ist ein audiovisuelles Erlebnis, das die Zuschauer auf eine Reise durch Klänge, Worte und die Weiten des Weltalls mitnimmt. Am Samstag (23.2) um 19.30 Uhr inszeniert das Kunstkollektiv PAULIA im Planetarium des LWL-Museums für Naturkunde in Münster ein Zusammentreffen von postmoderner Literatur und Clubkultur unter dem Sternenhimmel. Die Zuhörer können in der einstündigen musikalischen Lesung surrealistischen Texten der Weltliteratur lauschen und einem live gemixten Soundteppich aus Electronica und Ambient-Music erleben.

Das Kunstkollektiv PAULIA bietet den Besuchern im Planetarium ein audiovisuelles Erlebnis aus Klängen, Worten und den Weiten des Weltalls. – Foto: Johannes A. Roeßler

Julia Felis und Paul Brusa legten Ende 2017 den Grundstein für ihr Kunstkollektiv PAULIA. Sie begannen mit Lesungen und ersten Projekten wie “Venus im Pelz” und “Gut gegen Nordwind” auf kleinen Bühnen, mit denen sie in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Bayern zu sehen waren und auch noch zu sehen sind. Mit diesen ersten Erfolgen wuchsen die Ideen und Konzepte zu größer angelegten Projekten. “Sound Textures For Nothing”, das nun im Planetarium Münster uraufgeführt wird, vereinigt verschiedene künstlerische Formate wie die Planetariumsshow, Lesungen und DJ-Performances unter der Sternenkuppel. Ursprünglich für einen Theaterabend konzipiert, ließen die Felis und Brusa das Konzept im Zuge einer Tonaufnahme immer weiterwachsen. Die surrealistischen Texte wurden eingebettet in die sphärische Stimmung von Ambient-Music und den treibenden Puls der Electronica.

Die größte Herausforderung stellte lange die Suche nach einem besonderen Aufführungsort, für das von den Künstlern angestrebte Erlebnis. Nach einem Besuch im LWL-Planetarium hatte das Kunstkollektiv die passende Bühne gefunden. Die Vorbereitungen begannen. Herausgekommen ist ein Abend, der ausdrücklich keine Geschichte erzählen soll. Die Worte und das Gesagte werden zu Klängen, die mit den spektakulären kosmischen Bilderwelten verschwimmen und den Zuschauer für eine Weile aus allen Sinnzusammenhängen entführen.

Paul Brusa hat Schauspiel an der Universität Linz studiert. Während seiner Studienzeit wirkte er in der Rolle des Hasan in der österreichischen Erstaufführung des Erfolgsstückes “Verrücktes Blut” in der Garage X Wien mit, welches den Nestroypreis erhielt. Nach seinem Studium arbeitete er am Theater Paderborn, dem Stadttheater Ingolstadt und der Komödie im Bayerischen Hof München. Zudem war er Ensemblemitglied am Theater und Orchester Heidelberg. Von 2016 bis 2019 gehört er dem Schauspielensemble des Theater Lüneburg an.

Julia Felis hat Literaturwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum studiert und promoviert derzeit an der Universität Gießen. Während ihres Studiums begann sie ihre Stimmausbildung und trat auf Hochzeiten und in kleineren Musicalproduktionen auf. Seit der Spielzeit 2015/16 sang sie im Extrachor des Theater Lüneburg, wo sie unter anderem in den Produktionen “Othello”, “Im weißen Rößl” und der Uraufführung von “Schlafes Bruder” mitwirkte.

Eintritt 14,00 Euro (Ermäßigt 12,00 Euro)

Vorverkauf und Abendkasse:

LWL-Museum für Naturkunde / Sentruper Straße 285 / 48161 Münster

www.lwl-naturkundemuseum-muenster.de/onlineticket/

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