Sommerflor-Pflanzungen (fast) abgeschlossen

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„Bis auf ein paar wenige Bereiche, in denen noch nachgepflanzt werden wird, ist nun der Florwechsel von Frühjahr auf Sommer abgeschlossen“, sagt Nadine Oestermeyer, Leiterin der Abteilung Planen und Bauen der LaGa.

Blütenpracht auf der Landesgartenschau  – Fotos: Imma Schmidt/LaGa Bad Iburg 2018 gGmbH

„Jeder hat noch die Pracht der Tulpen und Narzissen im Kopf, die die Blütenterrassen und vor allem das Blütenfeuerwerk am Aussichtsbalkon im Frühjahr haben förmlich in Farben explodieren lassen“, so Oestermeyer. „Zwischenzeitlich haben die Stauden im gesamten LaGa-Gelände aufgeholt, die Rosen blühen. Und nun ist auch der sommerliche Wechselflor in den Beeten – zwei Pflanzplanerinnen haben uns dabei geholfen, dass es wieder an vielen Stellen bunt und fröhlich oder Ton in Ton blüht: Konstanze Wegwerth, Potsdam und Laura Heuschneider, Rheda-Wiedenbrück.“

Blütenfeuer unter dem Schloss –  Foto: Imma Schmidt/LaGa Bad Iburg 2018 gGmbH

Die Bereiche
Für die Gestaltung der Kneippbeete und Wechselflor-Blütenbänder am Charlottensee, das Blütenfeuerwerk unter dem Aussichtsbalkon, Teile der Blütenterrassen und den Haupt-eingang zeichnet Konstanze Wegwerth verantwortlich. Rund 25000 Pflanzen für ihren Part hat sie setzen lassen. Den Charlottensee säumen wellenförmige Blütenbänder. „Weiß, Rot und Violett dominieren, farbliche Frische war uns wichtig.“ Tuffs hoher Dahlien und Cosmeen bestimmen das Bild und Verbenen tanzen darüber. „Ich mische gern“, sagt Wegwerth. Ihr sei die Fernwirkung durchaus wichtig, wobei der Sommerflor etwas „luftiger“ ausfallen sollte.

Manchmal sei das ein „Spagat“, wenn man eher „wiesenhafte Pflanzungen“ bevorzuge und zugleich „plakativ“ pflanzen möchte. Damit der gelingt, hat sie sich in Bad Iburg für traditio-nelle Farbgeber wie Dahlien und Petunien entschieden. In den eckigen Beeten, die wie kleine Sets im Hang liegen, zeigt jedes eine eigene Farbwelt. Für das violette hat Konstanze Wegwerth lila Salbei ausgesucht und ihn mit Dahlien, lila Gänseblümchen und Mini-Petunien arrangiert. In den Zwischenräumen der Beete, die auch in Gelb oder Rot richtig für Aufmerk-samkeit sorgen, geben Gräser Struktur. Zudem habe sie darauf geachtet, „dass auch nach hinten raus, Richtung Herbst, noch immer etwas blüht“, so Wegwerth.

Der „Teppich“ neben der Hauptgastronomie

Zwischen rosa, roten und violetten Beeten unter den Bäumen an der B 51-Brücke verbinden sich die Blütenfarben zu einem Verlauf. „Auch hier geben Gräser, die obendrüber tanzen, Struktur und Rahmen.“ Unter den Bäumen hat die Planerin schattenverträgliche Sorten wie fleißige Lieschen, Fuchsien, Begonien und ausdrucksstarke Gräser gewählt.

Am Haupteingang ist natürlich der Empfang der Besucher mit Vorfreude auf die Landes-gartenschau das Ziel: „Das erreichen wir mit typischen Sommerblumen wie Dahlien oder die Canna in Weiß, Gelb, und Orange“, so Wegwerth.

Weiße Cosmeen und orange Dahlien in den Beeten im Kneipp-Erlebnispark

Stimmungen
Bei den Beeten an der GiroLive Bühne, für die Laura Heuschneider das Konzept gemacht hat, sei „die Idee, dass Blüten- und Blattfarben – im blauen Beet das hellgrüne Laub – sich zu Stimmungen verbinden, die je nachdem sehr unterschiedlich wirken.“ Das Motto dieser Beete überschreibt Heuschneider mit: „Fröhliche Blütentuffs in klaren leuchtenden Farben, mit Sorten wie beispielsweise Cosmeen, Dahlien, Fingerhut oder Zinnien.“

Auch die Bepflanzung der Kübel hat Heuschneider entworfen, auch sie zeigen „besondere Farbverläufe innerhalb einzelner Blüten, die in Beeten auf dem Boden untergehen würden.“ Doch die Höhe der Kübel bietet die Möglichkeit, die Pflanzen mit ihren Details besser wahrzunehmen, meint die Planerin. Wichtig waren ihr hier für die 30 Kübel die klaren, leuchtenden Farbtöne. Den „Teppich“ an der Hauptgastronomie hat ebenfalls Laura Heuschneider aus einer Mischung aus fröhlichen Blütenfarben, Duftpflanzen und Kräutern gewebt. Sie machen den Gästen Appetit und lenken den Blick Richtung Baumwipfelpfad.


 

 


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