Silberne Meeresfrüchte im Freilichtmuseum Hagen

Print Friendly, PDF & Email

Hagen – Alle zwei Jahre ist die Kreativität junger Goldschmiede gefragt, wenn der Zentralverband der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere e. V. seinen internationalen Wettbewerb „Junge Cellinis“ ausruft. 90 ungewöhnliche Schmuckstücke zeigt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in einer Ausstellung im Goldschmiedehaus seines Hagener Freilichtmuseums vom 15. April bis 11. August.

Andrea Gochulski, erstes Gesellenjahr: Taucherlehm-Anhänger. Foto: LWL

Im Jahr 2017 war das Thema „Meeresfrüchte“ als Wettbewerbsaufgabe vorgegeben. Die Ergebnisse der jungen Handwerker führen ab Sonntag, den 15. April, in die Unter-Wasser-Welt. Zum Thema „Meeresfrüchte“ gehören nicht nur Perlen und Korallen, mit denen seit Jahrtausenden Schmuck versehen wird, sondern auch Nautilushäuser sowie Schnecken- und Muschelschalen.

Lisa Montbrun, drittes Ausbildungsjahr: Zwei-Fingerring. Foto: LWL

Auszubildende sowie Gesellen im ersten Berufsjahr waren eingeladen, das Thema „Meeresfrüchte“ weit auszulegen. Die Materialauswahl haben die Veranstalter für den Wettbewerb nicht vorgeschrieben, aber das Schmuckstück sollte einen bestimmten Anteil aus Edelmetallen aufweisen. Dafür stellte die Allgemeine Gold- und Silberscheideanstalt aus Pforzheim 40 Gramm Silber pro Beitrag zur Verfügung. Bei aller Kreativität ging es im Wettbewerb auch darum, die technischen Anforderungen mit wertvollem Metall zu bewältigen.

LWL-Freilichtmuseum Hagen / Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik
Mäckingerbach / 58091  Hagen-Selbecke


 

 


Deine Meinung ist uns wichtig

*