Galerie Ostendorff eröffnet neue Ausstellung

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Münster – Die GALERIE OSTENDORFF präsentiert in ihrer Rubrik „Spielraum“ neue Werke von zwei Künstlern der Galerie: Malerei von Sonja Koczula (geb. 1976) sowie Stand- und Wandskulpturen von Mathias Kadolph (geb. 1957). Es ist das erste Mal, dass diese beiden Künstler zusammen ausstellen. Die Ausstellung wird am 13. April eröffnet und läuft bis zum 5. Mai.

MATHIAS KADOLPH | 1957 in Hannover geb. | LA COMEDIE II | Elsbeerenholz, weiß gefasst, von 2015, 32 x 30 x 28 cm

Koczulas Gemälde sind auf Leinwand und schwerem Büttenpapier. Wie man bei näherer Betrachtung feststellt, bestehen die auf den ersten Blick Schwarz-Weiß wirkenden Bilder aus zahlreichen farbigen Schichten. Vor ihrer weißen Übermalung schweben nicht näher definierbare, zeichenartig wirkende schwarze Formen.

SONJA KOCZULA | 1976 in Osnabrück geb. |K4-1 | Mischtechnik auf Leinwand von 2017, 145 x 160 x 6 cm

Die hellen gekälkten oder naturbelassenen Holzskulpturen von Kadolph stehen auf dem Boden, auf Sockeln oder hängen an der Wand. Sie sind aus Ahorn, Esche, Eiche, Kirsche, Linde, seltener auch aus Eibe oder Mahagoni und: abstrakt! Das, was man an Gegenständlichkeit zu erkennen glaubt, sind entfernt geometrische, manchmal auch architektonische Formen: Würfel, Kaskaden, Arkaden.

Ähnlich wie die Arbeiten von Sonja Koczula lassen sie sich jedoch nicht auf eine gegenständliche Deutung festlegen.

Beide Künstler sehen sich und ihre Arbeiten verbunden in der intensiven künstlerischen „Suche“ und „Erfindung“. Was bei Koczula graphische Zeichen sind, sind bei Kadolph fragile architektonische Ordnungen. Freie Formen, die im Schaffensprozess, in der künstlerischen Auseinandersetzung mit Leinwand und Farbe oder dem bearbeiteten Holz sich aus der Verwendung skizzenhaft fixierter Ideen weiterentwickeln oder ganz neu entstehen. Beide Künstler lassen mit Ihren Werken den Betrachter an diesem schöpferischen Prozess teilhaben.

 


 

 


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