Erdbeeren für den nächsten Sommer

Jetzt Erdbeeren für den nächsten Sommer pflanzen: Während sich die Erdbeersaison 2015 langsam dem Ende zuneigt, können sich Hobbygärtner schon jetzt den Genuss der süßen roten Früchte im nächsten Sommer sichern: Im August ist noch einmal Pflanzzeit für bestimmte Sorten.

„Spätestens zwei Wochen vor dem Pflanzen sollte das Beet vorbereitet werden, also am besten sofort“, rät Erdbeer-Experte Erich Janssen, der mit seiner Familie seit mehr als 50 Jahren Erdbeerpflanzen anbaut. Drei Liter Kompost pro Quadratmeter laute hier die Faustregel.

Beim Pflanzen selbst sollte ein Abstand von mindestens 30 Zentimetern eingehalten werden und der Boden möglichst locker und humusreich sein, so Janssen.

„Wichtig ist natürlich, dass man jetzt winterharte Erdbeeren wählt, hier eignen sich etwa die sogenannten Fridulin-Sorten ,Everlin‘ und ,Marmelin` gut“, empfiehlt der Experte weiter. Sie bringen schmackhafte Früchte und kommen dabei ohne Pflanzenschutz und Spezialdünger aus. „Wer seine Erdbeeren selber zieht, will die reine Natur – ob als Obstsalat oder Smoothie, auf dem Kuchen oder direkt vom Strauch“, betont Janssen.

Zudem könne das frische Erdbeerbeet mit Stroh, Reisig oder einem Vlies vor Frost geschützt werden. Und dann heißt es erstmal: Zurücklehnen und die Vorfreude genießen. Im Frühjahr kann noch einmal gedüngt werden, bevor dann ab Juni die eigene Erdbeeren-Ernte beginnt.

Tipps für den Erdbeergenuss

Erdbeeren sind sensible Früchtchen. Da sie leicht zerdrückt werden können, sollten sie im Einkaufskorb obenauf transportiert und keiner großen Hitze, beispielsweise im aufgeheizten Pkw, ausgesetzt werden. Auch beim Waschen ist Vorsicht geboten, denn sie verlieren rasch an Aroma, wenn sie einem starten Wasserstrahl oder einem langen Wasserbad ausgesetzt sind. Am besten wäscht man Erdbeeren vorsichtig kurz ein einer Schüssel. Die Kelchblätter sollten zuletzt entfernt werden. Tagesfrisch schmecken Erdbeeren am besten.

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Beeren essen ist gesund – allen Beerensorten gemeinsam sind ihre auffallenden Farben, von kräftig rot bis blau-violett. Dem menschlichen Organismus leisten diese Farbstoffe aus der Gruppe der Flavonoide sowie auch die für das Aroma mitverantwortlichen Phenolsäuren wertvolle Dienste. Studien belegen, dass diese Pflanzeninhaltsstoffe auch entzündungshemmende Eigenschaften besitzen. Sie verhindern das Verklumpen von Blutplättchen und wirken sich günstig auf den Blutfluss aus. Beerengenuss kann damit das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken und zur Vorbeugung gegen Krebs beitragen. Hinzu kommt, dass Beeren kaum Kalorien haben.

Um möglichst viele wertvolle Inhaltsstoffe zu erhalten, sollten die Beeren verlesen und vorsichtig im stehenden Wasser gewaschen werden. Nach dem Abtropfen werden sie von den Stielen gestreift und das Grün entfernt.

PS: Einen aktuelleren Artikel zum Thema “Beeren essen” gibt es hier

 

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