Aromareise in der Telgter KaffeeBar

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Die TelgterKaffeeBar lud am 15. Februar zur Aromareise ein – Foto: Westfalium Verlag

Telgte – Am Sonntag, dem 15. Februar 2017 lud die Telgter KaffeeBar zur Aromareise in familiärer Atmosphäre ein, um ausgewählten Gästen, Unterstützern und Freunden Einblick in die Welt des Kaffees zu gewähren. Im Mittelpunkt stand die Kooperation mit einer Kaffeeplantage in Nicaragua. Die Betreiberin Martha Albir war persönlich zu Gast. Gemeinsam mit dem Inhaber der TelgterKaffeeBar Reinhold Schmelter erzählten sie ihre gemeinsame Geschichte und stellten den besonderen Kaffee und die beiden zugehörigen Aufbereitungsverfahren vor.

Nach der herzlichen Begrüßung durch Reinhold Schmelter galt es sich ein gemütliches Plätzchen zu suchen. Zur Einstimmung auf die bevorstehende Aromareise spielte der ebenfalls aus Nicaragua stammende Mitarbeiter und studierte Agrarwissenschaftler Lennin Perez mit seiner Gitarre ein Lied aus seiner Heimat und verzückte so die anwesenden Gäste. Dieser war auch Initiator für die Kaffeereise, bei der durch eine Verkettung einiger Zufälle dann das gemeinsame Projekt mit der Finca Cafetos de Segovia zu Stande kam, wie Reinhold Schmelter in seinem anschließenden Vortrag anschaulich beschrieb.

Martha Albir und Reinhold Schmelter präsentierten stolz das Produkt Ihrer Kooperation – Foto: Westfalium Verlag

Die Besonderheit der beiden vorgestellten Kaffees: Das Aufbereitungsverfahren. Durch eine trockene und eine nasse Aufbereitung ist es hier möglich bei zwei identischen Kaffeekirschen vom gleichen Strauch ein unterschiedliches Aroma zu erzeugen. Zunächst wurde der nass aufbereitete Kaffee serviert. Dieser entfaltete mit sinkender Temperatur immer mehr seine Aromenvielfalt. Reinhold Schmelter wies hierbei daraufhin, dass ein guter Kaffee etwa 800 bis 1000 Aromen aufweist, was in etwa der doppelten Menge eines guten Rotweines entspricht. Kaffeebäuerin Martha Albir zeigte im Anschluss Bilder ihrer Kaffeeplantage und vermittelte Eindrücke und Hintergrundwissen zu Nachhaltigkeit und Arbeitsbedingungen vor Ort, die man getrost als sehr vorbildlich bezeichnen kann.

Inhaber Reinhold Schmelter begleitete die Aromareise enthusiastisch – Foto: Westfalium Verlag

Der zweite servierte Kaffee, diesmal trocken aufbereitet, wies, wie angekündigt, einen anderen Geschmack auf. Reinhold Schmelter erklärte, dass bei diesem Verfahren viel mehr die Süße der Kaffeekirsche in die Kaffeebohne übergeht, was eindrucksvoll zu schmecken war. Abgerundet wurde dieser atmosphärische Vormittag – wie soll es anders sein – mit Kaffee und Kuchen.

Zwischenzeitlich griff der Nicaraguaner Lennin Perez erneut zur Gitarre und spielte leidenschaftlich einige weitere Lieder, um einmal mehr ein Stück südamerikanisches Lebensgefühl in Telgte einkehren zu lassen. Wer selbst in den Genuss eines solch leidenschaftlich produzierten Kaffees kommen will, dem ist ein Besuch vor Ort in der gemütlichen TelgterKaffeeBar direkt am Marktplatz nur wärmstens zu empfehlen.

Telgter KaffeeBar, Markt 5, 48291 Telgte, geöffnet Mo-Sa von 10 bis 18 Uhr und So  von 13 bis 18 Uhr
http://www.blackandyum.de


 

Kommentare

  1. Ulrich Salamun meint:

    Richtig muß es trockene und nasse Aufbereitung (beneficiado) anstelle von Röstung heißen.

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