Japanische Inneneinrichtung hilft Platz zu sparen

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Japanische Inneneinrichtung hilft in Modulhäusern Platz zu sparen. Seit einigen Jahren ist das minimalistische Wohnen in aller Munde.

Japanische Inneneinrichtung hilft Platz zu sparen

Der japanische Stil dient vielen als Vorbild: Mit einem Minimalismus wird viel Platz gespart – Foto Pixabay

Die einfachen Häuser, die es in den unterschiedlichsten Größen, Formen und Farben gibt, gelten als umweltfreundlich und kostengünstig. Kein Wunder also, dass sich viele Menschen mittlerweile für das Modulhaus entscheiden. Besonders interessant wird es jedoch bei der Einrichtung, denn wie kann Gemütlichkeit mit dem Minimalismus kombiniert werden? Und wie kann die Einrichtung nicht nur schön, sondern auch platzsparend und funktionell sein?

Japanische Inneneinrichtung hilft Platz zu sparen

Besonders die transparenten Schiebetüren und Wände bringen viel Licht in den Raum – Foto Pixabay

Die japanische Innenarchitektur bietet eine Antwort auf diese Fragen. Japanische Inneneinrichtung ist nicht nur für funktionellen Minimalismus bekannt, sondern auch von der Zen-Philosophie inspiriert. Es gilt hierbei deshalb, eine angenehme Balance zwischen Dekoration, Möbeln und dem Platz im Raum zu finden. Außerdem geht es in dieser Inneneinrichtung um die Verbundenheit zur Natur, was dem Modulhaus gerecht wird. Deshalb gilt der Lichtfluss als grundlegende Voraussetzung für den japanischen Stil in der Gestaltung der Räume.

Traditionelle Fusuma (Schiebetüren) und Shōji (Schiebewände), sorgen dafür, dass angenehmes Licht in die Räume fällt. Durch diese Wände und Türen wird eine Raumtrennung erreicht, die je nach Tageszeit variieren und reguliert werden kann. Das bietet sich besonders in kleineren Modulhäusern an und unterstützt die minimalistische Einrichtung.

Die Einrichtung eines Tiny Houses ist eine große Herausforderung. Nicht nur, weil die Räume sehr klein sind, sondern auch, weil alles perfekt aufeinander abgestimmt sein muss, damit behagliche und gemütliche Stimmung garantiert ist. Dabei ist es wichtig, dass man die richtigen Möbel und Accessoires auswählt. Auch die Beleuchtung spielt eine wichtige Rolle bei der Einrichtung eines Tiny Houses.

Auch bei der Wahl der Farben sollte man vorsichtig sein. Helle und freundliche Töne wirken größer und einladender als dunkle Töne. Bei der Beleuchtung gilt: Je heller, desto besser. Helle LED-Lampen sorgen für eine angenehme Atmosphäre in den kleinen Räumen. Auch die Wahl der richtigen Gardinen ist von großer Wichtigkeit. Schiebegardinen, zum Beispiel von Bilderwelten, bieten eine platzsparende Möglichkeit.

Die Wahl der richtigen Schiebegardinen ist allerdings nicht leicht. Hierbei müssen Sie sich dafür entscheiden, ob Sie die Blickdichte Variante oder hellere, lichtdurchsichtigere Schiebegardinen bevorzugen. Außerdem müssen Schiebegardinen nicht zwingend bodenlang sein. Eine kürzere Schiebegardine kann einen angenehmen Lichteinwurf in Ihr Tiny House geben. Deshalb sollten Sie sich überlegen, welcher Stil zu Ihnen passt.

Japanische Inneneinrichtung mit Schiebewänden

Nicht nur der Lichtfluss der Japanischen Schiebewände und -türen sorgt für Balance und Behaglichkeit in kleinen Räumen. Auch das reine Design der Türen und Wände, die traditionell aus Holz mit lichtdurchlässigem Washi-Papier, das heute oft mit Glas ausgetauscht ist, gefertigt sind, komplimentieren minimalistische Einrichtung. Aber auch die Wahl der richtigen Gardinen ist relevant. Besonders Schiebegardinen harmonieren, aufgrund der ähnlichen Mechanik und dem geraden Design, mit dem japanischen Design. Mit Schiebegardinen können Sie selbst bestimmen, wie viel Lichtfluss von außen in Ihre Räume kommen soll. Eine kürzere Schiebegardine kann angenehmen Lichtfluss vom Boden geben und dadurch den Raum aufhellen.

Schiebegardinen werden ganz einfach vor dem Fenster befestigt und sind die platzsparende alternative der regulären Gardinen. Kein Wunder also, dass diese Gardinen eine beliebte Lösung in Modulhäusern sind.

Einsatzmöglichkeiten für Schiebegardinen

Haben Sie sich für Schiebegardinen, beispielsweise von Bilderwelten, neben dem japanischen Stil entschieden? Dann geht es um die richtige Technik zum befestigen der Gardinen, um die Balance im Raum aufrecht zu erhalten. Schiebegardinen werden mit einem Schienensystem am oberen Rand der Decke aufgehängt.

Die Schiebegardinen werden durch Laufwagen in Schienen geführt und dadurch genau an die Position geschoben, wo der Lichtschutz benötigt wird. Die Gardinen sollten 15 bis 20 Centimeter über dem Fenster platziert werden, damit dies für das Auge befriedigend wirkt. Außerdem wirkt der Raum dadurch größer.

Alternativ bieten viele Hersteller der Schiebegardinen gegen Zahlung Hilfe dafür an, diese zu befestigen. Allerdings müssen Schiebegardinen nicht zwingend vor dem Fenster aufgehängt werden. Sie können ebenfalls als Raumtrenner, neben den Fusuma und Shōji, angewandt werden. Schiebegardinen können als Abtrennung für eine Schlafniche in einem größeren Raum angewandt werden. Probieren Sie sich aus und lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf.

Diese Farben sorgen für Ruhe und Balance

Haben Sie sich endgültig für die japanische Inneneinrichtung in Ihrem Modulhaus entschieden, wissen aber nicht so recht, welche Farbenkombinationen Sie wählen sollten? In den meisten japanischen Häusern dominieren besonders die Naturfarben sowie helle Brauntöne, Beige und warme Grauschattierungen.

Oftmals werden Akzente in Form von Bonsai-Bäumen oder Blumen in stärkeren Farben gesetzt; Rot, Geld, Orange und Gold harmonieren besonders gut mit den natürlicheren Farben.  Auch Farbkombinationen aus Schwarz oder Dunkelbraun und Weiß oder Rot können Kontraste setzen. Allerdings sollte alles weiterhin einheitlich und symmetrisch bleiben, um die grundlegende Ruhe nicht zu durchbrechen.

Probieren Sie sich jedoch aus um herauszufinden, welche Farben zu Ihnen passen.

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