Schädlinge im heimischen Garten

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Schädlinge im heimischen Garten nekämpfen: Zu Hause möchte man sich wohl und sicher fühlen. Besonders dann, wenn zur Familie Kinder und Haustiere gehören. Schädlinge im persönlichen Umfeld tragen nicht zur Wohlfühlatmosphäre bei, denn sie sind nicht nur lästig, im schlimmsten Fall übertragen sie Krankheiten oder können für Verletzungen, wie Insektenstiche, sorgen.

Schädlinge im heimischen Garten

Wespen können zu einer echten Plage werden – Foto Pixabay

Wer einen Garten hat kann zudem auf zusätzliche Schädlinge treffen, die in Wohnungen nicht oder nur sehr selten, anzutreffen sind. Wie vor allem den Gartenschädlingen Herr zu werden ist, kann hier nachgelesen werden.

Wenn sich Wespen im Garten ausbreiten

Wespen sind ganz besondere Schädlinge, denn sollte man allergisch auf deren Stiche reagieren, können sie zu einer hohen Gesundheitsgefahr werden, die sich sogar als lebensbedrohlich erweisen kann. Da viele Menschen nicht wissen, ob sie allergisch auf Wespenstiche sind, sollte man jedes Wespennest entfernen, das sich im Haus oder auch im Garten befindet. Und dabei geht die Gefahr nicht nur von den klassischen Wespennestern aus, die in Blickhöhe erkennbar sind. Es gibt auch Wespennester, die von Hornissen, gemeinen Wespen oder Grabwespen ins Erdreich gebaut werden.

Schädlinge im heimischen Garten

Erdwespen bauen ihre Behausungen in die Erde – Foto Pixabay

Alle Wespen, die ihre Nester in die Erde bauen, werden aufgrund dieser Verhaltensweise als Erdwespen bezeichnet. Wer nicht aufpasst, tritt im Garten in eines dieser Wespennester. Auch Haustiere sind hier einer erhöhten Gefahr ausgesetzt, wenn sie etwa im Garten graben. Besonders gerne bringen Erdwespen ihre Nester in Sandböden ein. Dann entsteht zunächst ein aufgeworfener Erdhügel. Darin bauen die Insekten ein kleines Loch ein, das den Nesteingang bildet. Wer ein solches Wespennest in seinem Garten entdeckt und sich von den Wespen gestört oder gar bedroht fühlt, sollte die Schädlinge in jedem Fall bekämpfen, um sich weiterhin in Haus und Garten wohl und sicher fühlen zu können.

Bei einer Wespenplage

Wer ein Wespennest auf dem eigenen Grundstück entdeckt hat, wird sicherlich alles tun wollen, um es möglichst zügig und nachhaltig zu entfernen. Dabei gilt es jedoch einige Regeln zu beachten. Denn geht man zu aggressiv vor besteht immer die Gefahr, dass die Wespen sich durch erhöhtes Flug- und Stechverhalten wehren. In keinem Fall sollte man den Eingang zu Wespennestern verschließen oder versuche ein Wespennest durch Schläge zu zerstören. Denn das stachelt die Wespen auf, sie verlassen das Nest und stechen. Befindet sich das Wespennest im Boden, dann darf es niemals ausgebrannt werden. Es ist wahrscheinlich, dass man dabei nicht nur das Wespennest, sondern den Garten abbrennt, besonders bei trockenem Sommerwetter.

Schädlinge im heimischen Garten

Wespen können bei der Gartenarbeit sehr unangenehm werden – Foto Pixabay

Eine Methode, die teilweise erfolgreich ist, um Wespen zu entfernen, ist das Wespennest mit kochendem Wasser zu übergießen. Larven und Wespen sterben so ab, allerdings tötet man in den meisten Fällen nicht die gesamte Population, und die Wespen vermehren sich im Anschluss erneut.

Professionelle Schädlingsbekämpfer können helfen

Selbst ein Wespennest zu entfernen ist in der Tat nur sehr bedingt erfolgversprechend. Die bessere Alternative ist es einen professionellen Schädlingsbekämpfer hierfür zu engagieren. Der arbeitet mit einem Hochdrucksprüher und einem Insektizid. Damit werden die Eingänge zu den gefundenen Wespennestern eingesprüht. Innerhalb von zwei Tagen sterben alle Wespen. Anschließend kann das Wespennest zerstört werden.

Weitere Gartenschädlinge

Wespen sind die unangenehmsten Schädlinge im Garten, da sie am gefährlichsten für Mensch und Tier sein können. Daneben können im Garten Pflanzenschädlinge, wie zum Beispiel Blattläuse oder Schnecken, auftreten. Auch Wühlmäuse und Maulwürfe sind zu den Gartenschädlingen zu zählen. Diese Schädlinge schädigen Pflanzen und auch selbst angebautes Gemüse.

Schädlinge im heimischen Garten

Es gibt verschiedene Methoden wie man den Schädlingen zu Leibe rücken kann – Foto Pixabay

Die genannten Schädlinge können oft mit Hausmitteln, wie etwa Brennessel- oder Holunderblätter-Jauche, vertrieben werden. Die meisten Gartenschädlinge mögen schließlich keine starken Gerüche und ergreifen die Flucht, wenn es nach ihrem Dafürhalten unangenehm riecht. Auch der Anbau von Knoblauch hilft, sowie einige schmuck gesetzte Narzissen. Auch sie versprühen einen intensiven Duft, der Schädlinge vertreibt.

Vorsicht ist besser als Nachsicht

Generell gilt, dass es immer besser ist Gartenschädlingen von vornherein vorzubeugen, als sie vertreiben zu müssen. Wespen zieht man gar nicht erst an, indem man im Garten verzehrte Speisen möglichst abdeckt. Weiteren Schädlingen kann man durch die gezielte Pflanzung bestimmter Kräuter und Blumen vorbeugen.

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