Kunsthandwerk auf höchstem Niveau

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Kunsthandwerk auf höchstem Niveau: Der NRW-Staatspreis für das Kunsthandwerk MANUFACTUM zeichnet Unikate von herausragender kunsthandwerklicher Qualität aus.

Kunsthandwerk auf höchstem Niveau

Gregor Schulte war mit seinem Objekt beim Wettbewerb um den Staatspreis MANUFACTUM dabei – Foto Andrea Borowski

Die perfekte Verbindung von Handwerk, Design und angewandter Kunst wurde am 24. April 2021 zum 30. Mal mit dem NRW-Staatspreis für das Kunsthandwerk MANUFACTUM ausgezeichnet. Aus insgesamt 375 Bewerbungen wählte eine fachkundige Jury 121 Arbeiten aus. Ein Preisgericht entschied im Anschluss über die Vergabe der Staatspreise in den sechs Kategorien.

Im Bereich „Wohnen“ wurden von der Jury 22 Arbeiten, zum Thema „Möbel“ 23 Arbeiten, unter dem Oberbegriff „Schmuck“ 23, im Bereich „Bild- und Druckmedien“ 13, in der Kategorie „Objekt und Skulptur“ 25 und im Bereich „Textil und Kleidung“ 16 Arbeiten vorausgewählt. Materialauswahl, Techniken und konzeptionelle Gestaltung standen dabei im Vordergrund.

 

Kunsthandwerk auf höchstem Niveau

Das Objekt von Gregor Schulte ist in der Ausstellung zu sehen – Foto Andrea Borowski

Gregor Schulte ist mit einem eingereichten Exponat in der Ausstellung für den „NRW Staatspreis für das Kunsthandwerk 2021“ in der Kategorie „Objekt und Skulptur“ dabei. Die Ausstellung mit sämtlichen nominierten Werken aller Kategorien ist noch bis zum 27. Juni 2021 im Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund zu sehen.

Alle 121 in die Vorauswahl gekommenen Exponate inklusive der ausgezeichneten Arbeiten aus dem Bereich Kunsthandwerk sind noch bis zum 27. Juni 2021 im Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund (MKK) in der Sonderausstellung zu sehen. „Wir freuen uns sehr, alle vier Jahre Gastgeber dieser absolut spannenden Ausstellung zeitgenössischen Kunsthandwerks zu sein. Die Arbeiten sind im MKK in bester Gesellschaft – inmitten von Kunst und Kunsthandwerk aus mehreren Jahrhunderten, von der klassischen Antike bis zum modernen Design“, sagt MKK-Direktor und Jury-Mitglied Dr. Jens Stöcker.

Kunsthandwerk auf höchstem Niveau

Arbeit von Gregor Schulte – Foto Franz Reichenberger

„Die Konkurrenzsituation war in diesem Jahr besonders hart“, sagt Beate Amrehn, die Wettbewerb und Ausstellung federführend betreut. „Alle, die in der Ausstellung dabei sein können, haben allen Grund sehr stolz auf sich zu sein“, meint die Formgebungsberaterin der Handwerkskammer Aachen.

Alle zwei Jahre können sich Kunsthandwerker, die in Nordrhein-Westfalen leben und arbeiten, um die Teilnahme an der Landesausstellung bewerben. Der Wettbewerb gehört mit insgesamt 60.000 Euro zu den höchstdotierten Preisen seiner Art in Deutschland.

Wettbewerb und Ausstellung werden im Auftrag der Landesregierung NRW von der Beratungsstelle für Formgebung der Handwerkskammer Aachen Gut Rosenberg in Zusammenarbeit mit dem Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK) in Dortmund durchgeführt.

Der Wettbewerb ist mehrstufig. Eine Fach- und eine Preisjury entscheiden zuerst online über die Nominees und vor Ort über die Staatspreise. „Ein Verfahren, das sich bestens bewährt hat“, meint Juryvorsitzende Birgit Müller.

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