Kunstpreis Berlin für Gina Haller

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Bochumer – Die Freude im Bochumer Schauspielhaus war groß, als dieser Tage aus Berlin eine Kunstpreis Presseinformation der Akademie der Künste tief im Westen eintraf. Gina Haller gehört in diesem Jahr in der Sektion Darstellende Kunst zu den Preisträger*innen des Kunstpreises Berlin 2021. Eine Auszeichnung für eine aktuelle „Bochumerin“, denn Gina Haller ist seit der Spielzeit 2018/19 Ensemblemitglied am Schauspielhaus Bochum.

Schauspielerin Gina Haller – Foto Ina Schoenenburg / Ostkreuz

Die Schweizerin, geboren 1987 in Basel, hat bereits einige Ehrungen erfahren: 2011 wurde sie für den Prix Olga Horstig in Paris nominiert, 2013 und 2014 mit dem Studienpreis und 2014 zudem mit dem Förderpreis des Migros Kulturprozent sowie 2014 mit einem Stipendium der Friedl Wald Stiftung ausgezeichnet. Von der Kritiker*innenumfrage der Fachzeitschrift Theater heute wurde sie zur Nachwuchsschauspielerin des Jahres 2020 gewählt.

Gina Haller studierte Schauspiel von 2009 bis 2011 in Paris im Cours Florent in der „Classe libre Promotion XXX“ sowie von 2012 bis 2015 an der Hochschule der Künste Bern. Sie spielte in Basel und Thionville und war von 2015 bis 2017 am Theater Trier und 2017/2018 am Theater Bremen engagiert. Sie arbeitete, so die vom Schauspielhaus Bochum veröffentlichte Vita, u. a. mit den Regisseur*innen Sebastian Nübling, Thorleifur Örn Arnarsson, Marco Štorman, Alice Buddeberg, Julia Wissert, Alize Zandwijk und Nina Mattenklotz zusammen. Daneben realisiert sie auch immer wieder eigene Theaterarbeiten, jüngst ein Projekt über die Sängerin Madonna sowie eine Recherche über Identität, die sie in die Herzliya Residency in Tel Aviv führte.

Auf der Bochumer Bühne war sie zuletzt unter anderem als Ophelia in Johan Simons‘ „Hamlet“-Inszenierung zu sehen sowie als Sascha im Stück „Iwanow“, das ebenfalls von Schauspielhaus-Intendant Johan Simons inszeniert wurde.

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