CBD erklärt – Wirkung und Nutzen

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Der Wirkstoff CBD erlebt in der letzten Zeit einen richtigen Hype. Da diese Substanz aus der Hanfpflanze gewonnen wird, schwingt immer ein bisschen der Hauch des Verbotenen mit. Doch CBD hat so gut wie gar nichts mit dem bekannten Rauschmittel THC, das ebenfalls aus Hanf hergestellt wird, zu tun. Nachfolgend wird die Substanz etwas näher beschrieben.

Was ist CBD?

CBD

Foto Pixabay

Die Abkürzung CBD steht für Cannabidiol. Diese Substanz wird aus der Blüte der Hanfpflanze gewonnen und in einem aufwendigen Verarbeitungsprozess hergestellt. CBD weist sehr gute Eigenschaften auf und macht nicht süchtig. Obwohl es sich um keine psychoaktive Substanz handelt, wirkt sie aber auch ein wenig auf die Psyche. Es tritt jedoch keine berauschende Wirkung ein, sondern eher eine Beruhigung. Die Substanz ist mittlerweile sehr gut und umfangreich erforscht. Daher bestehen bei der Anwendung keine Bedenken.

Cannabis gehört zu den ältesten Heilpflanzen überhaupt. Schon vor mehreren Tausend Jahren wurde von der heilenden Wirkung bei verschiedenen Leiden berichtet. Diese Weisheit galt bis ins späte 19. Jahrhundert. Dann wurde jedoch die Acetylsalicylsäure erfunden und löste Hanf ab. Erst in den 80er-Jahren wurde dann wieder näher die Wirkung der Hanfpflanzen erforscht. Das lag unter anderem auch daran, weil es ein natürliches Mittel ist und kaum Nebenwirkung zeigt. Inzwischen ist es auch bekannt, wie CBD im Körper wirkt.

Wie sieht es mit der Suchtgefahr aus?

Es ist allseits bekannt, dass Menschen, die THC konsumieren, abhängig werden können. Die Betonung liegt auf „können“. Statistisch gesehen wird nur jeder zehnte Konsument von THC abhängig. Der Unterschied zwischen dem THC und dem CBD besteht jedoch darin, dass im Cannabidiol überhaupt keine suchterregenden Substanzen erhalten sind. Es wirkt auch nicht berauschend, sodass es bei der Einnahme auch keine Einschränkung im Bereich der Konzentration oder der Reaktionsfähigkeit gibt.

So wirkt CBD

Im menschlichen Körper gibt es ein Cannabidoid-System. Dieses befindet sich in den Synapsen der Nerven und ist für das Schmerzempfinden verantwortlich. Durch chronische Schmerzen oder andere körperliche Beschwerden kann dieses System stark geschwächt werden. Durch das eingenommene CBD wird das gesamte System wieder gestärkt, sodass sich ein allgemeines Wohlbefinden einstellt. Es findet dadurch eine schmerzlindernde und beruhigende Wirkung statt. Hier gibt es eine große Auswahl an Produkten und Konzentraten in verschiedenen Darreichungsformen.

Bei welchen Beschwerden hilft Cannabidiol?

Da die Substanz an wichtigen Knotenpunkten des zentralen Nervensystems andockt, findet auch ein weites Wirkungsspektrum statt. Folgende Beschwerden lassen sich mit CBD lindern:

  • Schmerzen
  • Übelkeit
  • Nervosität
  • Ängste
  • Verdauungsprobleme

Es gibt jedoch noch viele weitere Einsatzmöglichkeiten. Bei den aufgelisteten Problemen handelt es sich jedoch um die Beschwerden, bei denen am häufigsten CBD eingesetzt wird. Verdauungsprobleme und Übelkeit werden deshalb gelindert, weil die Substanz auch in dem empfindlichen Nervensystem des Darms wirkt. Eine geregelte Verdauung wirkt sich grundsätzlich auf das Wohlbefinden jedes Menschen aus.

Schmerzen lassen sich mit Cannabidiol in allen Körperbereichen lindern. Zu den am häufigsten auftretenden Schmerzen gehören diese:

  • Kopfschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Narbenschmerzen

Die Schmerzlinderung tritt schon wenige Minuten nach der Einnahme ein. Die Wirkung erfolgt dadurch schneller als bei Tabletten oder anderen Schmerzmitteln.

Zudem wirkt CBD sehr beruhigend. Das bedeutet, es gibt nicht nur eine Unterstützung beim Einschlafen, sondern die Einnahme kann auch hilfreich vor Prüfungen oder anderen aufregenden Tätigkeiten sein. Die Lebensqualität erhöht sich deshalb enorm. Hier findet jeder eine Auswahl an Produkten, die CBD enthalten.

Wie wird CBD eingenommen?

Die Frage ist natürlich, wie das CBD dort hingelangt, wo es wirken soll. Die Substanz gibt es in Form von Tropfen oder von Kapseln. Werden ein paar Tropfen unter die Zunge getropft, setzt schon bald die Wirkung ein. Das liegt daran, weil die Substanz nicht erst den Verdauungstrakt passieren muss, um in die Blutbahn zu gelangen. Die Aufnahme erfolgt direkt durch die Schleimhäute im Mund. Deshalb sollten die Tropfen auch nicht sofort geschluckt werden. Je länger sie im Mund verbleiben, desto größer ist die schnelle Aufnahme durch die Schleimhäute.

Der Vorteil der Tropfen besteht darin, dass sie sich individuell dosieren lassen. Bei sehr starken Schmerzen werden ein paar Tropfen zusätzlich gegeben. Bei leichtem Unwohlbefinden reichen auch wenige Tropfen aus. Das muss dann auch jeder für sich selbst herausfinden.

Als Alternative stehen Kapsel zur Auswahl. Diese bestehen aus einem Gelee, das sich schnell im Magen und im Darm auflöst und somit die Inhaltsstoffe freisetzt. Die Kapseln sind etwas einfacher einzunehmen als die Tropfen. Zudem können sie immer in der Tasche mitgenommen werden, sodass sie bei Bedarf jederzeit verfügbar sind. Bei Cibdol steht eine umfangreiche Auswahl an Tropfen und Kapseln zur Verfügung. Es kann nicht nur eine Entscheidung zwischen Kapseln und Tropfen gefällt werden. Die CBD-Präparate werden auch in unterschiedlich hohen Konzentrationen angeboten.

Fazit

CBD ist eine sehr hilfreiche Substanz und weist kaum einen Nachteil auf. Der einzige Nachteil besteht in der aufwendigen und kostspieligen Herstellung. Das Wirkungsspektrum ist jedoch breit gefächert. Cannabidiol kann bei vielen verschiedenen körperlichen Beschwerden Linderung verschaffen, ohne dass eine Suchtgefahr zu befürchten ist.

Comments

  1. Andrea meint

    Bis zum 9. Juli 2020 kann noch die Petition von Dr. Franjo Grotenhermen „Strafverfolgung von Cannabis Patienten beenden“ beim Petitionsausschuss im Bundestag mit gezeichnet werden.
    Info und Direktlink zum Bundestag unter https://www.youtube.com/watch?v=pCtPI-sf7XA
    Jetzt mit zeichnen und weitersagen!

Trackbacks

  1. The Body sagt:

    […] CBD erklärt – Wirkung und Nutzen […]

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