Hamm: Erfolgreiche Ausstellung „Hightech Römer“

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Hamm – Lässt sich die Ausstellung nicht noch verlängern? Diese Frage war in den letzten Tagen im Gustav-Lübcke-Museum immer wieder zu hören. Viele Kinder bedauern, dass die große Mitmachschau „Hightech Römer. Schauen. Machen Staunen“ am Sonntag in Hamm endgültig zu Ende gegangen ist.

Die Besucher konnten an vielen Stationen mitmachen und so erfahren was die alten Römer so alles erfunden haben - Foto: Feußner

Die Besucher konnten an vielen Stationen mitmachen und so erfahren, was die alten Römer so alles erfunden haben – Foto: Feußner

Die Ausstellung geht nun zurück in die Niederlande, wo sie unter anderem auch entwickelt wurde. Für das Gustav-Lübcke-Museum war die Schau ein voller Erfolg: „Wir sind sehr zufrieden mit der Besucherresonanz“, freut sich Museumsdirektorin Dr. Friederike Daugelat. „Die Ausstellung hat von Mai bis Ende Oktober jede Woche begeisterte Kindergartenkinder, Schüler, Lehrer, Eltern und Familien ins Gustav-Lübcke-Museum gezogen. Insgesamt waren es rund 14.000 Besucher – ein tolles Ergebnis!“

Bei den Schulen aus der Region war die Nachfrage zum Teil so groß, dass das Museum Sonderöffnungszeiten für Klassen eingeführt hatte. Auch der große Römer-Tag im August mit vielfältigen Aktionen lockte ein breites Publikum aus nah und fern. „Das Museum ist nicht nur ein wichtiger außerschulischer Lernort, sondern auch eine Freizeiteinrichtung für Familien. Das haben die Hightech Römer noch einmal unterstrichen“, betont Friederike Daugelat.

Besonders beliebt war in der Schau, die in vielfältigen Themenbereichen geniale Erfindungen der Antike vorführte, das Wettrudern auf der Galeere. Aber auch der Schießstand mit dem Katapult oder die Flaggensignaltürme waren oft von Gruppen umringt. „Die Ausstellung hat geschichtliches Wissen spielerisch vermittelt, und Familien waren oft mehrere Stunden in der Ausstellung ohne nur einmal auf die Uhr zu schauen. Die Zeit an den Mitmachstationen ist für viele wie im Fluge vergangen. Der Museumsbesuch war also alles andere als langweilig“, berichtet die Direktorin aus Gesprächen mit Besuchern. Die Eintragungen im Gästebuch bestätigen den Erfolg: „Sehr gelungene Römer-Ausstellung! Tolle Aktionen für Groß und Klein! Wir kommen gern wieder und empfehlen das Museum unbedingt weiter!“

Auch insgesamt kann das Haus auf ein positives Jahr zurückblicken. Nach einer umfangreichen Sanierung wurden 2015 alle neu gestalteten Dauerausstellungen vom Alten Ägypten über die Archäologie und die Stadtgeschichte bis zur Angewandten Kunst und zur Kunst des 20. Jahrhunderts mit modernen Konzepten schrittweise wiedereröffnet.

Die erste große Sonderausstellung „Sehnsucht Finnland. Skandinavische Meisterwerke um 1900“ startete vor einem Jahr im Oktober und brachte dem Museum bundesweit Aufmerksamkeit. Die Bilanz nach einem Jahr im Vollbetrieb kann sich nach Einschätzung von Friederike Daugelat daher auch sehen lassen: Rund 41.000 Besucher zählte das Gustav-Lübcke-Museum in den vergangenen zwölf Monaten – ein Plus, das deutlich über den von der Stadt Hamm geforderten 36.000 Besuchern pro Jahr liegt und ebenfalls klar über dem Schnitt der vergangenen Jahre mit rund 30.000 Gästen.

Im Dezember können sich Kunstliebhaber auf die nächste überregional attraktive Sonderausstellung freuen: Am 18.12. wird die Schau „Lieblingsorte – Künstlerkolonien. Von Worpswede bis Hiddensee“ eröffnet.

Bis zum 21. Mai 2017 laden ca. 80 Bilder aus insgesamt sieben Künstlerkolonien die Besucher zu einer malerischen Reise durch Norddeutschland ein.

Gustav-Lübcke-Museum Hamm / Neue Bahnhofstraße 9 / 59065 Hamm

 

 

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