Deutsches Fußballmuseum Eröffnung im Oktober

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Anstoß für das Deutsches Fußballmuseum – Eröffnung am Sonntag, dem 25. Oktober 2015: Mit einem Fest für die Öffentlichkeit öffnet der museale Fußballtempel dann seine Pforten. Zwei Tage zuvor gibt es eine Eröffnungsgala mit NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, DFB-Präsident Wolfgang Niersbach, Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau und Gästen aus Sport, Politik und Gesellschaft.

Deutsches Fussballmuseum Eröffnung

Deutsches Fußballmuseum Eröffnung: Spannende Exponate sind bereits in Dortmund eingetroffen – Fotos: Deutsches Fussballmuseum

Nach drei Jahren Bauzeit präsentiert das Deutsche Fußballmuseum auf einer Gesamtfläche von 7.000 Quadratmetern die erste Dauerausstellung zur Geschichte des deutschen Fußballs mit mehr als 1.600 Exponaten, darunter Mario Götzes WM-Schuh und Jogi Löws blauer „Glückspulli“.

Deutsches Fußballmuseum Eröffnung

Mitspielen: Die Ausstellungstechnik ist auf dem neuesten Stand

Als kontrastierender Solitär zum benachbarten Rundbau der Stadt- und Landesbibliothek prägt das Deutsche Fußballmuseum gemeinsam mit dem Industriedenkmal Dortmunder U und dem Konzerthaus die Dortmunder Kunst- und Kulturmeile in einer einzigartigen städtebaulichen Lage direkt am Hauptbahnhof. Drei wesentliche Elemente prägen dabei das architektonische Erscheinungsbild: Der schwebende Körper, der durchlaufende öffentliche Raum und das „Podium“. Letzteres ist vor allem für den Städtebau maßgebend und als einladende Geste zu verstehen. Das Plateau gleicht die unterschiedlichen Geländehöhen aus und ermöglicht einen schwellenlosen Zugang.

Dass es sich um den Ort des beliebtesten deutschen Sports handelt, kommuniziert auch die Fassade des Neubaus. Das Thema Fußball wird über eine perforierte, LED-hinterleuchtete Leichtmetallfassade abgebildet: Die rechteckigen Stanzungen verdichten sich zum Motiv des klassischen Fußballs. Der Fassadenzwischenraum wird durch austauschbare Bannergrafiken bespielt. An der Stirnseite vervollständigt eine LED-Medienfassade die erlebnisorientierte Außenwirkung des Bauwerks. Die Form der Gebäudekubatur, eine aufgeständerte und keilförmig eingeschnittene Box, hat für Dortmund eine neue urbane Landmarke gesetzt: Das Museum präsentiert sich mit seinem verglasten Erd- und Untergeschoss, das den Stadtraum in sich aufzunehmen scheint, als öffentlicher Raum, über dem sich zwei Ausstellungsgeschosse erheben.

Der Besucher betritt das Gebäude über den zum Vorplatz ausgerichteten Eingangsbereich, der im Inneren den Stadtraum als stützenfreie Raumfolge fortführt. Vorbei am Shop & Bistro und Ticketschalter und gelangt man vom Foyer aus über eine Rolltreppe in das obere Niveau, welches auf zwei Ebenen die Dauerausstellung aufnimmt. Die sogenannte „Arena“ im Untergeschoss dient für Wechselausstellungen und Veranstaltungen, entsprechend ist dort die Gastronomie angebunden.

Die Kosten für Bau und Einrichtung des Museums in Höhe von 36 Millionen Euro teilen sich der DFB als Initiator sowie das Land NRW. Die Stadt Dortmund hat das Grundstück in der Innenstadt zur Verfügung gestellt.

„Das Deutsche Fußballmuseum wird weit über die Grenzen von Dortmund hinaus große Strahlkraft besitzen und einen ganz neuen Bedeutungszusammenhang von Fußball und Kultur herleiten. Die Rhein-Ruhr-Region wird um eine nationale und internationale Attraktion reicher“, erklärte Sierau. Der Oberbürgermeister freut sich über die weitere Stärkung des Dortmund als Museums- und Kulturstandort. Nach dem Dortmunder U – Zentrum für Kunst und Kreativität ist das Deutsche Fußballmuseum ein weiteres Highlight für die oft unterschätzte Dortmunder Museumslandschaft, die in Westfalen wohl ihresgleichen sucht.

www.fussballmuseum.de

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