Witten: Blockchain und die Zukunft der Arbeit

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Witten – Blockchain-Technologien versprechen nicht weniger als die radikale Erneuerung von Organisationsprinzipien in Handel, Logistik, Einkauf, Zertifizierung oder gar der Organisationsführung selbst. Das zentrale Merkmal dieser neuartigen digitalen Buchführung ist die dezentrale, aber gleichzeitig auch eindeutige und damit fälschungssichere Verifizierbarkeit einzelner Datensätze.

Digitaler Salon an der Universität Witten Herdecke diskutiert die Blockchain-Technologie – Foto: Universität Witten Herdecke

Mittels Blockchain wird Vertrauen in Technologie gegossen, so scheint es. Doch worin genau bestehen die herausragenden Chancen und Herausforderungen für konkrete Anwendungsfälle und wo finden sich Limitationen oder gar Risiken? Diese Themen greift der Digitale Salon unter dem Titel „Die Welt in Ketten? Blockchain und die Zukunft der Arbeit“ an der Universität Witten/Herdecke (UW/H) auf.Die Veranstaltung findet am 28. Juni 2018 um 18 Uhr im Audimax der Universität statt.

„Der Digitale Salon flankiert als Forum des inhaltlichen Austausches zur Digitalisierung zwischen Wissenschaft und Praxis unseren neuen Masterstudiengang ‚Digital Transformation & Social Responsibility'“, erläutert Prof. Dr. Jan Ehlers, Vizepräsident der UW/H. Der Studiengang verfolgt den Ansatz, soziale Verantwortung in Prozessen der Digitalisierung zu erforschen. Er lehrt unter anderem, welche Auswirkungen auf Lebens- und Arbeitswelten zu erwarten sind, welche sozialen und ethischen Folgen die Digitalisierung hat, und wie damit umzugehen ist. „Dieser Studiengang ist für alle gemacht, die mit den Umbauprozessen der Digitalisierung befasst sind – in der Wirtschaft, im Gesundheitswesen, in der Kultur“, erläutert Ehlers.

Als Redner vorgesehen sind Prof. Thomas Rose (RWTH Aachen, Fraunhofer Institut), Mirko Mollik (Sieger des ruhr:hub Hackathons) sowie Geschäftsführer Guido Weiland von der Materna GmbH, einem IT-Dienstleister für alle Fragen der Digitalisierung aus Dortmund.

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