WestLotto fördert Schulbau in Burkina Faso

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Münster – 5.866 Kilometer liegen zwischen Münster und Kassan in Burkina Faso. Trotzdem verbindet die Städte etwas – und zwar eine Schule. Die Idee dazu entstand beim Schauraum in Münster.

Das Kunstwerk von Christian Awe gab den Ausschlag für ein großartiges Projekt in Burkina Faso – Foto: Bernd Borchardt

Ausschlag dazu gab das Bild „Begegnung“ des Berliner Künstlers Christian Awe, das 2016 bei WestLotto ausgestellt wurde und als Wandbild großflächig an der Front des Gebäudes des Lotterieveranstalters hing. Es soll ein Zeichen setzen vor dem Hintergrund der aktuellen Flüchtlingsthematik. „Es geht um ein Wir-Gefühl und darum, dass die verschiedenen Kulturen voneinander lernen sollten. Wir sollten trotz aller Schwierigkeiten gemeinsam versuchen, Brücken zu bauen und Unterschiede und Gräben zu überwinden“, sagt der Maler über sein Werk. Mit dem Verkauf von Charity Editionen des Bildes, konnte eine Schule in Kassan im Nordwesten von Burkino Faso gebaut werden. Das Original erwarb WestLotto, um dieses Projekt zu unterstützen.

Die Schule ist inzwischen fertig. Ursprünglich war sie für 120 Schülerinnen und Schüler gedacht, tatsächlich lernen dort inzwischen aber mehr als 300 Kinder. – Foto: Atelier Christian Awe

Burkina Faso zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. „Neben Engagements vor der Haustür hier in Deutschland finde ich es mindestens genauso wichtig, lokal in Ländern etwas zu tun, denen es bei weitem nicht so gut geht wie uns. Niemand verlässt freiwillig seine Heimat. Deshalb habe ich mich entschieden, direkt vor Ort zu helfen, um die Lebensbedingung der Menschen zu verbessern und Fluchtursachen vorzubeugen“, erklärt Christian Awe seine Entscheidung.

Die Schule ist inzwischen fertig. Ursprünglich war sie für 120 Schülerinnen und Schüler gedacht, tatsächlich lernen dort inzwischen aber mehr als 300 Kinder. Die Ausstattung mit Lehrmaterial erfordert laufend weitere Mittel. „Ohne Unterstützung von Unternehmen stößt man schnell an seine Grenzen. Die Möglichkeit, bei WestLotto meine Kunstwerke auszustellen und Öffentlichkeit zu generieren, hat immens geholfen, den Bau der Schule voranzubringen. Dafür bin ich extrem dankbar“, so Awe.

Für die Zukunft hat der Künstler bereits weitere Pläne geschmiedet. Er möchte durch den Ausbau einer Krankenstation gerne die medizinische Versorgung vor Ort verbessern. Awe: „Bildung und Kunst sind die Grundpfeiler unserer demokratischen Gesellschaft. Deshalb ist es mir ein großes Anliegen, im Rahmen meiner Möglichkeiten dazu beizutragen, diese Themen so weit wie möglich zu verbreiten und dafür zu sorgen, dass Menschen – vor allem Kinder und Jugendliche – Zugang zu Kunst und Bildung bekommen.“

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